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Aktuelles: 



08.07.2016





Der Beschluss des Integrationsrates vom 7. Juni 2016. Der Antrag ist fälschlicherweise nur mit einem Antragsteller namentlich gekennzeichnet.

Seit der Deutsche Bundestag am 2. Juni 2016 die Türkei des Völkermords an den Armeniern beschuldigt hat ist das deutsch-türkische Verhältnis auf allen Ebenen schwer beschädigt. Die Empörung über die politische Verurteilung der Türkei und die Anmaßung des Bundestages sich als Richter über die türkische Geschichte aufzuspielen war so groß, dass am Abend des 2. Juni 2016 mehrere Moschee- und Kulturvereine sowie auch die DAL und die MTB sich verabredeten eine gemeinsame Erklärung zu veröffentlichen um gegen die einseitige Parteinahme des Bundestages zugunsten der Armenier Stellung zu beziehen.

Bei den Treffen plädierten dann einige Mitglieder des Integrationsrates, darunter auch der Sprecher einer großen Volkspartei aus Duisburg dafür die Erklärung als Beschluss des Integrationsrates zu beschließen um so auch offiziell gegen die Entscheidung des Bundestages ein Zeichen zu setzen.

Der gemeinsam ausgearbeitete und abgesprochene Text wurde nach heftiger Diskussion und gezielten Störversuchen seitens der Verwaltung am 7. Juni 2016 im Integrationsrat der Stadt Duisburg einstimmig beschlossen. Auch Vertreter von SPD und CDU stimmten dem gemeinschaftlichen Antrag zu.

Danach setzte ein heftiger Sturm der Entrüstung in den deutschen Medien ein, teils weil der Antrag scharf und polemisch formuliert wurde aber vor allem weil der Inhalt als unmögliche "Leugnung des Völkermords" angesehen wurde. Jeder Zweifel an der armenischen Völkermordthese wird sofort in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt obwohl es auch ernstzunehmende Historiker gibt, die das einfache Schwarzweißdenken sowie die einseitige Verurteilung der Osmanen für die blutigen Ereignisse der Jahre 1915 bis 1917 nicht für richtig halten.

Aber der öffentliche wie politische Druck war zu hoch und eine Mehrheit des Integrationsrates stimmte der rechtlichen Beanstandung des Beschlusses zu und nahm den Beschluss vom 7. Juni 2016 aus formalen Gründen zurück. Klugerweise hatte der Oberbürgermeister auf eine inhaltliche Bewertung offiziell verzichtet und nur auf den fehlenden kommunalen Bezug verwiesen. Dieser kommunale Bezug muss bei Beschlüssen des Integrationsrates unbedingt vorhanden sein. Deswegen werden auch gerade Gespräche geführt wie ein neuer rechtskonformer Beschluss in der nächsten Sitzung des Integrationsrates aussehen könnte.

Der Ratsherr Rainer Grün und seine Fraktion werden auch darauf hinwirken, die obige fälschlicherweise nur auf einen Antragstreller reduzierte Kennzeichnung zu korrigieren. Der Antrag vom 7. Juni 2016 wurde neben dem Ratsmitglied der DAL gemeinsam von den Listen ABI, DERGAH, DSP, MTB, HIZMET und der internationalen SPD-Liste eingebracht und es ist mehr als verwunderlich warum die Geschäftsstelle des Integrationsrates nur einen Antragsteller auf die Drucksache gesetzt hat. Die DAL erwartet hier, dass die anderen Antragstreller sich endlich öffentlich dazu bekennen an der Resolution aktiv mitgewirkt zu haben.




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05.07.2016


Gesegnete Ramazanfeiertage!

 

Wir wünschen allen Muslimen in Duisburg und darüberhinaus gesegnete fröhliche Ramazanfeiertage. Nach einem Monat der Entbehrungen mit vielen gemeinsamen Fastenbrechen am Abend beginnt nun wieder eine fröhliche Zeit.
Die vielen gemeinsamen Fastenbrechen in Moscheegemeinden wie auch in Rathäusern und Parlamenten haben gezeigt, dass der Islam auch in Deutschland zuhause ist und zu dieser Gesellschaft gehört. Das im gesellschaftlichen Bewußtsein tiefer zu verankern ist auch für uns weiterhin eine wichtige Aufgabe unserer politischen Arbeit.

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31.12.2015

Wir sind auch 2016 für Sie da! Damit 2016 ein gutes Jahr für die Menschen in unserer Stadt wird.

Auch in 2016 sind wir für Sie da. Am Dienstag, dem 5. Januar 2016 findet die Bürgersprechstunde unserer Fraktion von 14 Uhr bis 16:30 Uhr statt in der unter anderem unser Ratsherr Rainer Grün für Fragen, Wünsche und Anregungen der Bürger zur Verfügung steht.

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24.09.2015


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Iftar am 16. Juli 2015


An alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer der DAL,

wir laden auf diesem Wege zu unserem gemeinsamen Fastenbrechen (Iftar) am Donnerstag, dem 16. Juli 2015 ab 21:15 Uhr ins "Duisburger Zentrum für Jugend- und Sozialarbeit e.V." auf der Wanheimer Straße 312 in 47055 Duisburg ein.

Es ist guter Brauch im Fastenmonat Ramazan zum abendlichen Fastenbrechen Freunde, Bekannte, Nachbarn und Partner einzuladen und in entspannter Atmosphäre bei Speis und Trank zusammen zu sein.
Wir freuen uns auf viele Gäste.

Der Vorstand der DAL


28.06.2015

Einen gesegneten Monat

Seit anderthalb Wochen fasten Muslime weltweit bis einschließlich 16. Juli 2015. In dieser Zeit des Ramadan heißt es tagsüber bis Sonnenuntergang auf Nahrung und Getränke zu verzichten und in sich zu gehen. Der Fastenmonat soll den Gläubigen daran erinnern was es bedeutet zu verzichten und Selbstdisziplin zu üben. Auf diese Weise soll der Mensch eine intensivere Beziehung zu Gott aufbauen und sich seines Glaubens bewusster werden.



Das abendliche Fastenbrechen nach Sonnenuntergang wird gerne im Kreise der Familie und mit Freunden wie Nachbarn gemeinsam begangen. Viele Vereine und Organisationen laden zum Iftar, dem gemeinsamen Fastenbrechen ein.

Auch die Duisburger Alternative Liste — DAL lädt am 16. Juli 2015 zum Iftar ein. Nähere Infos folgen noch an dieser Stelle.

Eigentlich soll der Fastenmonat auch eine Zeit des Friedens sein in dem jeder Streit und erst recht Gewalt nicht stattfinden darf. Leider haben Terroristen, die vorgeben im Namen des Islams zu handeln dem Ruf der Glaubensgemeinschaft mit ihren blutigen Verbrechen schweren Schaden zugefügt. Es ist für gläubige Menschen unbegreiflich wie jemand Unschuldige im Namen des Glaubens ermorden kann, und das auch noch im Friedensmonat Ramadan.

Wir können nur hoffen, dass die Terroristen des angeblichen "Islamischen" Staates ihrer gerechten Strafe zugeführt werden und es gelingt all diejenigen die mit dieser grausamen und damit unislamischen Ideologie von "IS" und "Al-Kaida" symphatisieren die Augen zu öffnen. Diese schwere Aufgabe können wir nur gemeinsam lösen. 


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03.04.2015

Neuausrichtung der DAL und Unabhängigkeit von Weisungen der "Türk Federasyonu"


Zu Besuch in einem Verein der Türkischen Föderation

Die Duisburger Alternative Liste — DAL ist seit dem 2. April 2015 gezwungen sich neu zu orientieren. Seit gestern steht offiziell fest, dass die schon lange bestehenden Differenzen zwischen dem Vorstand der DAL auf der einen Seite und den Vorsitzenden der Duisburger Vereine der Türkischen Föderation sowie dem Regionalvorsitzenden der Türkischen Förderation auf der anderen Seite nun nicht mehr überbrückbar geworden sind. Dies ist ein schwerer Einschnitt, der aber leider unvermeidbar wurde da gewisse Führungskräfte der "Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Deutschland" versuchten die DAL und ihre Mandatsträger zu Befehlsempfängern zu degradieren.


Die DAL setzt sich als demokratische Kraft für die Interessen der Bürger mit Migrationshintergrund ein. Wir wollen den Menschen im politischen Raum eine Stimme geben, die sonst von der Mehrheitsgesellschaft häufig übergangen werden.

Wir sind aber nicht bereit uns autoritäre und antidemokratische Führungstrukuren aufzwingen zu lassen. Aus diesem Grund kommt es nun zum Zerwürfniss mit der Türkischen Föderation und deren Funktionsträgern in deren Vereinen. Wir haben das nicht gewollt und waren immer bereit zu demokratischen Bedingungen auch mit den Vereinen der Türkischen Föderation zusammenzuarbeiten..

Nähere Informationen dazu werden wir nächste Woche öffentlich bekannt geben.

23.01.2015

Für Gleichberechtigung! 

Gegen Diskriminierung, gegen "PEGIDA"!


DAL-Mandatsträger
Seit vielen Jahren gibt es islamfeindliche Tendenzen in der bundesdeutschen Gesellschaft. Diese Tendenzen sind nun überdeutlich in der sogenannten "PEGIDA"-Bewegung öffentlich sichtbar geworden.

Eine Bewegung, die vorgibt patriotisch zu sein und gegen eine "Islamisierung des Abendlandes" anzukämpfen. Damit ist klar, dass alle Muslime das Feindbild dieser Bewegung sind und ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Glaubenszugehörigkeit abgelehnt wird. Für diese Forderung nach Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen muslimischen Glaubens wollen die "PEGIDA"-Anhänger nun auch in Duisburg jeden Montag auf die Straße gehen und das Klima in unserer Stadt vergiften.

Auf den Demonstrationen der "PEGIDA" und ihrer regionalen Ableger wird dazu noch auf alle möglichen Missstände in der Gesellschaft und eine große Unzufriedenheit mit der Politik allgemein hingewiesen. Von GEZ-Gebühren über den angeblichen Verlust christlicher Werte bis hin zu überhöhten Steuern und einer missglückten Integrationspolitik werden alle möglichen Fehlentwicklungen im Lande thematisiert.

Was überdeutlich alle "PEGIDA"-Aktivisten aus dem bürgerlichen bis hin zum rechtsextremistischen Spektrum miteinander verbindet ist die Ablehnung von Muslimen als gleichberechtigte Mitglieder dieser Gesellschaft. Ganz offensichtlich sollen die Muslime im Land die Sündenböcke für alles sein was nicht richtig läuft oder was die Regierungspolitik angeblich falsch macht. 

Wir als Duisburger Alternative Liste sind nicht bereit diese Rolle als Sündenbock für die Unzufriedenheit einiger Bevölkerungskreise zu akzeptieren und treten wie andere zivile Organisationen der Gesellschaft der antidemokratischen "PEGIDA" und ihrem Wunsch nach Diskriminierung der Muslime entgegen. Als deutsche Bürger muslimischen Glaubens fordern wir selbstverständlich auch die uns zustehenden Bürgerrechte ein. Die Werte unserer Verfassung verbieten ganz klar die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Wir treten für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in diesem Lande ein, unabhängig von der jeweiligen Glaubenszugehörigkeit.

Daher rufen wir alle unsere Mitglieder und Unterstützer auf sich den "PEGIDA"-Demonstranten friedlich entgegenzustellen. Jeden Montag ab 17:30 Uhr heißt es nun auf unbestimmte Zeit ein klares Bekenntnis zur Demokratie und Gleichberechtigung für alle Bürger unabhängig von ihrer Herkunft und Glaubenszugehörigkeit abzugeben. Gegendemonstrationen sind am Duisburger Hauptbahnhof sowie vor der "Galeria Kaufhof" auf der Düsseldorfer Straße geplant. Ebenso sind auch Gegenaktionen des Bündnisses "Wir sind Duisburg" geplant. Nähere Einzelheiten dazu werden noch in der lokalen Presse bekanntgegeben.

Lasst uns alle gemeinsam für ein freies modernes Land eintreten.

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17.01.2015

Informationen aus der Fraktion: Bürgersprechstunde jeden Dienstag


Screenshot www.judu-dal.de
Die Bürgersprechstunden der Fraktion Junges Duisburg/DAL, die auf Anregung der DAL-Mandatsträger etabliert wurden finden langsam aber sicher immer mehr Zuspruch in der Duisburger Bevölkerung. In den letzten Bürgersprechstunden wurden die Themen Müllentsorgung sowie steigende Steuer- und Gebührenbelastungen besonders intensiv diskutiert. Insbesondere illegale Müllablagerungen auf den Straßen erregten die Bürger. Auch ist die steigende finanzielle Belastung durch Gewerbe- und Grundsteuer für viele Bürger nur noch schwer zu ertragen. Die DAL-Mandatsträger, aber sehr wahrscheinlich auch die Kollegen vom Jungen Duisburg, werden diese Themen daher auch selbstverständlich weiter in ihrer Arbeit verstärkt berücksichtigen.

Die nächsten Bürgersprechstunden finden am 20. und 27. Januar 2015 von 14:00 bis 16:30 Uhr in der Fraktionsgeschäftsstelle am Kuhlenwall 12 in Duisburg-Zentrum statt.

Alle Bürger der Stadt sind selbstverständlich eingeladen. Weitere Infos zur Arbeit der Fraktion finden Sie unter www.judu-dal.de.

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03.01.2015

Der Start ins neue Jahr: auch 2015 sind wir für die Bürger da!

Die Aktiven der DAL starten dynamisch ins neue Jahr 2015. Die Mandatsträger der DAL laden alle Bürger der Stadt im Rahmen ihrer Fraktionstätigkeit ab dem 6. Januar 2015 jeden Dienstag regelmäßig zu Bürgersprechstunden der Fraktion "Junges Duisburg/DAL" ein um Wünsche und Forderungen aus der Bürgerschaft für die politische Arbeit im Rathaus aufzunehmen. 


Die erste Bürgersprechstunde der Fraktion wird am Dienstag, dem 6. Januar 2015 von 14 Uhr bis 16:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Fraktion in Duisburg-Zentrum auf dem Kuhlenwall 12 in unmittelbarer Nähe der Königstraße stattfinden.


Erdal Özsoy, Mitglied im BA DuisburgSport

Ramazan Güden, Mitglied im Vergabeausschuss
Burhan Datli, Mitglied im BA IMD
Die großen Herausforderungen vor denen unsere Stadt steht lassen sich nur bewältigen wenn die lokale Politik im ständigen Dialog mit den Bürgern bleibt. Wenn es Probleme mit der Straßenreinigung gibt oder Ämter sich unfreundlich verhalten sind wir bereit zu helfen. Auch nehmen wir Beschwerden über Missstände in Stadtvierteln entgegen und stehen Ideen aus der Bürgerschaft aufgeschlossen gegenüber.

Kommen Sie vorbei und reden Sie mit uns! Der Bürgerwille ist für uns sehr wichtig!

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24.12.2014


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30.11.2014


Bericht aus unserer Fraktion: Duisburg braucht mehr Mut!




Am 24. November 2014 beschloss eine linke Mehrheit aus SPD/Linken und Grünen eine massive Erhöhung von Steuern und Gebühren, die die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt auf Jahre hinaus schwer belasten wird um millionenschwere Haushaltslöcher der Stadt zu stopfen.

Alle Mieter und Hauseigentümer werden nun schon zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren zur Kasse gebeten. Das bedeutet auch gerade für Familien mit größeren Wohnungen eine hohe Belastung. Zu allem Überfluss werden auch noch Abwassergebühren und Straßenanliegerkosten erhöht.
Die sogenannte "zweite Miete", also die Nebenkostenabrechnung steigt für alle und verteuert das Wohnen. Ebenso tritt auch eine weitere Gewerbesteuererhöhung in Kraft, die alle Selbstständigen in der Stadt zusätzlich belastet.

Die Fraktion Junges Duisburg/DAL hat dagegen gehalten und ein besseres Konzept für eine nachhaltige Sanierung des Haushalts aufgestellt. Schulden fallen nicht vom Himmel sondern sind auch eine Folge vom schlechten Wirtschaften und überfetteten Strukturen. Deswegen hat die Fraktion Junges Duisburg/DAL vorgeschlagen teure Chefpositionen in Ämtern, Dezernaten und städtischen Gesellschaften einzusparen. Es gibt Bereiche in der Stadtverwaltung, die ähnliche Aufgabengebiete bearbeiten und ohne Qualitätsverlust für den Bürger zusammengelegt werden könnten. Als konkrete Beispiele sind da die Bereiche Stadtplanung und Umwelt zu nennen. Bei jedem städtischen Planungsprojekt sind gewichtige Umweltaspekte von Anfang an zu berücksichtigen. Es spräche nichts dagegen Umwelt- und Planungsamt sowie die oberen Leitungsebenen zusammenzulegen und so gleich mehrere Leitungsfunktionen einzusparen.
Ein weiteres Beispiel sind die Volkshochschule und die Stadtbibliothek: beide Bereiche haben ein Gebäude bekommen und waren bis vor zwölf Jahren auch durch eine gemeinsame Leitung verbunden. Aus rein parteipolitischen Gründen wurde damals die Volkshochschule mit einem eigenen Chef versehen, der entsprechend gut bezahlt wird. Statt zwei Amtsleitern reicht einer aber vollkommen aus. Es ist gerade der obere Bereich der Verwaltung und der städtischen Gesellschaften in dem viel Sparpotential vorhanden ist.

Wir fordern Mut zu nachhaltigen Sparmaßnahmen und Mut zur Schaffung von zukunftsfesten Strukturen. Die Stadt Duisburg muss wieder familienfreundlicher und wirtschaftlich stärker werden. Nur so haben wir als Duisburger bessere Zukunftschancen.


Die Fraktion Junges Duisburg/DAL im Duisburger Rathaus setzt sich daher für eine moderne, lebenswerte Stadt für alle Menschen ein. Dazu gehört für uns eine effiziente und effektive Stadtverwaltung mit modernen Strukturen. Wir arbeiten dafür, dass mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger gewissenhaft umgegangen wird.

Wir lehnen Steuererhöhungen ab. Wir sind für einen mutigen Strukturumbau.
Duisburg braucht bessere Startchancen für die junge Generation. Duisburg muss zu einem modernen Bildungsstandort werden. Dazu gehört auch die Sprachförderung gerade im Kita- und Grundschulbereich sowie eine qualifizierte Kinderbetreuung und ein gesundes Schulessen.
Duisburg braucht mehr Arbeitsplätze. Nur mit einer besseren Wirtschaftsförderung und neuen Gewerbeflächen können wir dies erreichen. Gewerbesteuererhöhungen schaden der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Zu all diesen Themen haben unsere engagierten Mitglieder der Fraktion Junges Duisburg/DAL zahlreiche politische Aktivitäten entfaltet.
Wenn Sie nähere Informationen wünschen, besuchen Sie uns in unserer Geschäftsstelle am Kuhlenwall 12 im Duisburger Stadtzentrum oder informieren Sie sich auf unserer Webseite unter
Wir wünschen frohe Feiertage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2015!

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03.07.2014

Mehr Demokratie statt weniger!




Die Sitzung des Rates der Stadt Duisburg vom 30. Juni 2014 wird wahrscheinlich als eine der längsten Ratssitzungen in die Geschichtsbücher eingehen. Über 14 Stunden lang mussten sich die ehrenamtlichen Ratsfrauen und Ratsherren durch zahllose geheime Wahlen für Ausschüsse und Sondergremien quälen weil die rechten Hassprediger von "ProNRW" mit offensichtlicher Unterstützung der Nazivertreterin von der NPD und wohl leider auch dem einen oder anderen Ratsmitglied der AfD versuchten trotz Ablehnung durch die demokratischen Kräfte im Rat einen der begehrten Sitze in den diversen Sondergremien zu bekommen.

Verständlicherweise waren die allermeisten Ratsmitglieder ziemlich erbost über dieses rücksichtslose Verhalten der Rechtspopulisten. Schließlich ist die Tätigkeit im Rat der Stadt ehrenamtlich neben der eigentlichen Arbeit zu erledigen. Viele Ratsmitglieder mussten dann auch am frühen Morgen des 1. Juli 2014 um 5:05 Uhr direkt nach 14 Stunden Ratssitzung zur Arbeit fahren.

Vor diesem Hintergrund und der Befürchtung, dass nun künftig alle Ratssitzungen quälend lang werden könnten sind alte Überlegungen neu in die öffentliche Diskussion gebracht worden eine "3-Prozent-Hürde" für Kommunalwahlen einzuführen um rechte Splitterparteien aus den Rathäusern fernzuhalten.

Allerdings würde eine solche Hürde auch demokratische Wählergemeinschaften und kleine Parteien von der politischen Arbeit im Rathaus ausschließen was zur Folge hätte das selbst eine Partei wie die FDP mit ihrer langen demokratischen Tradition nicht mehr im Rat vertreten wäre während die rechten Hassprediger von ProNRW problemlos eine "3-Prozent-Hürde" überwinden würden. Allein dieser Umstand sollte zu denken geben.

Wie sieht das aus wenn den demokratischen Kräften angesichts der Wahlerfolge von Rechtsextremen und Rechtspopulisten nichts besseres einfällt als Änderungen des Wahlrechts um diese aus den Parlamenten fernzuhalten. Nicht wenige Bürger könnten glauben, dass die Parteien keine inhaltlich überzeugenden Antworten parat haben um der rechten Gefahr zu begegnen. Wenn eine Mehrheit der Bürger nicht einmal ihr demokratisches Grundrecht der Wahl nutzt zeigt dies, dass sie das Vertrauen in die demokratischen Parteien oder sogar das parlamentarische System überhaupt verloren haben. Diese Vertrauenskrise lässt sich wohl kaum mit Gesetzesänderungen beheben.

Die Jüdische Gemeinde hat der DAL und ihrem Vorsitzenden am 20. Juni 2014 mit einem Schreiben zur Wahl in den Rat der Stadt gratuliert und darauf hingewiesen, dass die demokratischen Parteien innerhalb des Stadtrates noch stärker als bisher den Anliegen und Nöten der Duisburger Bürgerinnen und Bürger Gehör schenken müssen. Das lässt sich nur deutlich unterstreichen und wird von der DAL als Aufgabe sehr ernst genommen.

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26.05.2014


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19.05.2014

---> Interview mit Studio 47. DAL-Ratsherr Rainer Grün stellt die Ziele der DAL für Duisburg vor.



12.05.2014

Es ist Ihre Entscheidung!



Bewegung und Fortschritt für unsere Stadt sind bitter nötig damit es wieder aufwärts geht. Die alten Kräfte im Duisburger Rathaus haben unsere Stadt vor die Wand gefahren und sind nicht fähig die drängenden Probleme zu lösen. Deshalb braucht das Duisburger Rathaus dringend neue politische Mehrheiten. Nach über 50 Jahren SPD-Herrschaft in Duisburg muss ein Wechsel her um zu verhindern, dass es weiter abwärts geht.

Deshalb fordern wir alle Duisburger Bürger auf ihr Wahlrecht zu nutzen und für neue Bewegung im Duisburger Rathaus zu stimmen. Für eine bessere Stadt! Für alle Bürger!

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17.04.2014

Für eine bessere Stadt
Für alle Bürger! 

DAL-Mandatsträger für eine bessere Stadt

Der Kommunalwahlkampf geht nun in die heiße Phase. Die Mannschaft der DAL für die nächste Legislaturperiode steht und am nächsten Wochenende starten auch schon die ersten Aktionen.


Die Rheinhauser Kandidaten der DAL

Mit einem gutem Team aus erfahrenen und jungen Mandatsträgern wie politisch engagierten Bürgern wollen wir die Menschen in Duisburg überzeugen uns ihr Vertrauen zu schenken. Die DAL wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass alle Bürger der Stadt, ganz gleich welcher Herkunft, sich an den wichtigen politischen Entscheidungen im Rathaus beteiligen können. Wir setzen uns für bessere Schulen ein an denen alle Kinder eine gute Bildung bekommen. Zur guten Bildung zählt für uns natürlich auch die Basis jeden guten Lernens: die gute Beherrschung der Muttersprache um auch offen für weitere Sprachen sein zu können. Das muss immer wieder gegen zahlreiche Widerstände im Rathaus vertreten werden.


Frauenpower für Neudorf

Ebenso setzen wir uns für eine bürgerfreundliche Verwaltung ein, die effizient und kostengünstig mit modernen Methoden arbeitet.
Ganz wichtig ist für uns eine verbesserte Wirtschaftsförderung, die neue Unternehmen und dringend benötigte Arbeitsplätze in die Stadt holt. Dazu muss die völlig überhöhte Gewerbesteuer und die Grundsteuer gesenkt werden. Duisburg kann im Wettbewerb um neue Gewerbeansiedlungen mit einem bundesweiten Höchstsatz bei der Gewerbesteuer nur schwer bestehen.
Auch muss die Stadt endlich ihr Negativimage loswerden und noch konsequenter gegen die Vermüllung in bestimmten Stadtvierteln vorgehen sowie gegen Ordnungswidrigkeiten und Rowdytum. Es gibt viel zu tun, wir wollen mit neuen Mehrheiten die Probleme anpacken und lösen.




23.03.2014

Wo bleibt der Gaziantep-Platz in Duisburg???

Während unsere Partnerstadt Gaziantep schon vor 7 Jahren einen großen Boulevard und mehrere Geschäftszeilen nach Duisburg benannt hat sowie an der Hauptstraße zum Flughafen ein großes imposantes Duisburger Stadtwappen aufgestellt hat passiert in Duisburg fast gar nichts um die nun seit über acht Jahren bestehende Städtefreundschaft mit der ostanatolischen Metropole Gaziantep auch öffentlich zu dokumentieren.

Duisburger Stadtwappen in Gaziantep auf der Straße zum Flughafen

Außer einem Zimmer im zweiten Stock des Rathauses sowie einer kleinen Ecke innerhalb des (privaten) Einkaufszentrums "Forum" auf der Königstraße in der Innenstadt erinnert im öffentlichem Raum nichts an die Partnerschaft zwischen Duisburg und Gaziantep.

Versuche die neue Bahnhofsvorplatte teilweise nach Gaziantep zu benennen haben SPD und CDU in der Bezirksvertretung Mitte verhindert indem sie die ganze Bahnhofsvorplatte mit einem sehr schnellen Beschluss nach Portsmouth benannten und so dem Integrationsrat zuvorkamen, der wenige Tage davor einen Beschluss für einen Gaziantep-Platz treffen wollte.

Nun hat der Integrationsrat im letzten Oktober daraufhin vorgeschlagen den geplanten großen Park im Grüngürtel Nord im Stadtteil Bruckhausen "Gaziantep-Park" zu nennen. Allerdings ist seitdem scheinbar nichts geschehen. Die zuständige Bezirksvertretung Meiderich/Beeck hat diesen Vorschlag des Integrationsrates nicht einmal beraten. Ganz offensichtlich gibt es Kräfte in der herrschenden Politik im Duisburger Rathaus, die ein allzu öffentliches Bekenntnis unserer Stadt zur Freundschaft mit dem türkischen Gaziantep hintertreiben wollen.

Der DAL-Ratsherr Rainer Grün hat dies zum Anlass genommen eine Anfrage zur Sitzung des Integrationsrates am Dienstag, dem 25. März 2014 zu formulieren und mit anderen Listengruppierungen auf die Tagesordnung zu setzen. Die jahrelange Hinhaltetaktik von herrschender Politik und Verwaltung im Duisburger Rathaus wird nicht hingenommen. Es wird interessant sein zu erfahren ob in den letzten sechs Monaten irgendwas unternommen wurde um einen Platz, eine Straße oder einen Park in Duisburg nach unserer türkischen Partnerstadt zu benennen.

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10. März 2014

Eine ehrliche Wahl für eine bessere Stadt


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15. Februar 2014

Eine Stadt für alle Bürger!

Die DAL nimmt Ideen und Forderungen aus der Bürgerschaft in ihr Wahlprogramm auf.



Auf der DAL-Kandidatenversammlung wurde intensiv über die künftige Entwicklung Duisburgs diskutiert. Im vollbesetzten Saal einer Rheinhauser Gaststätte wurde von vielen anwesenden Gästen, Mitgliedern und Unterstützern der DAL gefordert, dass die Stadt sich endlich für eine lebensnahe Integrationspolitik entscheidet, die den Menschen wirklich hilft.


Insbesondere im Bildungssektor müssen die Bedingungen deutlich verbessert werden anstatt immer nur an den Symptomen  herumzudoktern. Sowohl die Ausstattung mit Lehrmaterialien als auch der Zustand vieler Schulgebäude ist noch weit entfernt von guten Lernbedingungen. Ebenso muss die vorherrschende Politik der Assimilierung durch die Hintertür überwunden werden. Die Geringschätzung der Muttersprachen der Kinder schadet dem Bildungserfolg und damit auch den Chancen der Kinder auf gesellschaftlichem Aufstieg. Kinder, die ihre kulturellen und religiösen Wurzeln verlieren haben es schwerer erfolgreich zu lernen weil ihnen einfach die Basis, also die eigene Muttersprache fehlt, um weitere Sprachen zu lernen und im Unterricht mitzukommen. Daher fordert die DAL den Ausbau und die Verbesserung des muttersprachlichen Unterrichts sowie eine bessere Ausstattung der Schulen.

Ebenso müssen die Stadt und ihre Unternehmen ihren Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund deutlich steigern. In einer Stadt mit 30 % Migrantenanteil ist es nicht erklärbar wieso nur knapp 8% der Beschäftigten bei der Stadt und ihren Unternehmen einen Migrationshintergrund besitzen. Hier wird sich die DAL noch intensiver dafür einsetzen, dass auch die jungen Menschen aus Familien mit Migrationshintergrund eine Chance erhalten.

Um die Stadt auch wirtschaftlich wieder voranzubringen waren sich alle einig, dass die derzeitige wirtschaftsfeindliche Hochsteuerpolitik der rot-rot-grünen Stadtregierung schädlich für Duisburgs Zukunft ist. Unternehmen und Arbeitsplätze in unsere Stadt zu holen wird durch mehrfache Gewerbe- und Grundsteuererhöhungen massiv erschwert. Mit einem der höchsten Gewerbesteuersätze dürfte es für Duisburg schwer werden in Konkurrenz zu anderen Städten um Wirtschaftsansiedlungen erfolgreich zu werben. Aus diesem Grund wird die DAL sich für Steuersenkungen einsetzen, die durch Einsparungen in den städtischen Chefetagen sowie strukturellen Reformen der Stadtverwaltung finanziert werden können.

Duisburg muss sich auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren, deshalb müssen alle städtischen Unternehmen und Beteiligungen auf dem Prüfstand. Es kann nicht sein, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit in städtischen Unternehmen eine hemmungslose Parteibuchpolitik auf Kosten der Bürger geführt wird. Wenn wie bei den Wirtschaftsbetrieben die Vorstandsetage ihre Personalkosten mal eben verdreifacht, ist das ein unverschämter Griff in die Taschen der Duisburger, die letztendlich durch Steuern und Gebühren diese Unternehmen finanzieren. Hier ist Sparsamkeit angesagt.

Auch gibt es noch viel zu tun um Duisburg zu einer lebenswerten Stadt für alle Bürger zu machen. Die Folgen der Armutszuwanderung erfordern große Anstrengungen und konsequenten Mitteleinsatz für die wichtigen Aufgaben. Viele Zuwanderer benötigen Sprachkurse um sich beruflich entwickeln zu können. Anstatt hunderttausende Euro für fragwürdige Sozialarbeitsprojekte von Parteifreunden zu verschwenden sollte der Oberbürgermeister sich intensiver für mehr Sprachförderung und Sprachkurse einsetzen.

Die Menschen unserer Stadt sollen auf eigenen Füßen stehen können und nicht dauerhaft von Hilfen abhängig sein. Daran sollen sich alle Maßnahmen der Stadt orientieren. Diese Maxime wird die DAL bei der Formulierung ihres Kommunalwahlprogrammes beachten, dass in zwei Wochen veröffentlicht werden wird.

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5. Februar 2014


Gemeinsamer Antrag der MTB, DERGAH, IGMG,..............

Niemand soll hungern! Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Der OB wird aufgefordert sich mit Hilfe der Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Duisburg für eine Überlebenshilfe für hungernde Zuwanderer aus Südosteuropa sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene einzusetzen.

Dringend benötigte Unterstützungsformen zur Sicherung der Existenz könnten unter anderem Care-Pakete, kostenlose medizinische Grundversorgung oder staatlich unterstützte Lebensmittelausgaben der Wohlfahrtsorganisationen sein.

Begründung:
In Duisburg und anderen Großstädten leben inzwischen viele Armutszuwanderer aus Südosteuropa. Alleine in Duisburg sind über 10.000 Menschen aus Rumänien und Bulgarien wohnhaft, die laut Auskunft des Jobcenters wie auch anderer Behörden in den meisten Fällen keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Diese Menschen sind häufig niedrigqualifiziert und haben auch kaum eine Chance einen Arbeitsplatz zu finden um sich und ihre Familien ernähren zu können. Das bedeutet, dass alleine in Duisburg mehrere tausend Menschen entweder hungern oder aber auf andere Weise den Kampf ums Überleben führen müssen, also auch mit nicht-legalen Verdienstmöglichkeiten.  
Alle Experten, die sich mit der Thematik der Armutszuwanderung beschäftigen sind sich einig, dass die allermeisten Armutszuwanderer nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren werden da dort noch schwierigere Lebensumstände vorherrschen und bestimmte Minderheiten diskriminiert werden.
Es ist daher ein Gebot der Menschlichkeit Möglichkeiten zu schaffen das Überleben dieser europäischen Mitbürger in unserer Stadt zu sichern. Es kann nicht unserem Selbstverständnis sowie dem der europäischen Wertegemeinschaft entsprechen die Augen vor der existenziellen Not dieser EU-Bürger zu verschließen.

Weitere Begründung erfolgt mündlich

Dieser Antrag wurde am 4. Februar 2014 von SPD, Grünen, DL-Liste, Hizmet sowie Bekir Sipahi mit Mehrheit von der Tagesordnung verbannt. Die SPD und ihre Verbündeten leugnen die Tatsache, dass es hungernde menschen in Duisburg gibt. Zudem regten sie sich über friedlich protestierende EU-Bürger aus Bulgarien auf, die mit Pappschildern einen stillen Protest auf der Tribüne veranstalteten. Offensichtlich haben die SPD, die Grünen und ihre Vasallen ein Problem mit armen Menschen, die öffentlich auf ihr Los aufmerksam machen.

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4. Februar 2014

Hungerprotest im Duisburger Rathaus?



Gibt es wirklich hungernde Menschen in unserer Stadt? Viele wollen das nicht glauben, aber seit die Armutszuwanderung aus Südosteuropa über 10.000 Menschen nach Duisburg gebracht hat ist das Thema "Hunger" in Duisburg sehr aktuell.

Diese über 10.000 Bürger aus Rumänien und Bulgarien haben in aller Regel keinen Anspruch auf Sozialleistungen und besitzen häufig kein regelmäßiges Einkommen um sich und ihre Familien zu ernähren. Das bedeutet nach Auskunft unserer Freunde vom Deutsch-Bulgarischen Verein in Hochfeld, dass diese Menschen auch an manchen Tagen aus purer Not hungern müssen. Da die Situation in den Herkunftsländern nicht besser ist kann auch eine Rückkehr in die alte Heimat nicht helfen.

Zur öffentlichen Sitzung des Integrationsrates der Stadt Duisburg am 4. Februar 2014 um 15 Uhr haben sich einige EU-Bürger aus Südosteuropa vorgenommen auf ihre menschenunwürdige Situation mit einer kleinen Protestaktion hinzuweisen wie wir erfahren haben. 

Der Integrationsrat hat das Thema "Armutszuwanderung aus Südosteuropa" am 4. Februar 2014 in Form von mehreren Anträgen und Anfragen auf der Tagesordnung stehen. Stadt, Land und Bund müssen sich diesem Thema stellen und dürfen nicht wegsehen wenn Menschen in Duisburg und anderen deutschen Großstädten bittere Not leiden. Nicht nur aus eigenem Interesse sondern auch aus unserer moralischen Verpflichtung heraus die Menschenwürde zu achten müssen wir überlegen wie wir mit diesem brisanten Thema umgehen. Der DAL-Ratsherr Rainer Grün steht bereits seit längerer Zeit im Dialog mit betroffenen Bürgern aus Südosteuropa und wird auch weiterhin im Integrationsrat für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Thematik werben.


Die "Muslimische Türken Union" (Müslüman Türkler Birliği) hat für die Sitzung zusammen mit anderen Listengruppierungen einen Antrag eingebracht in dem eine Notversorgung der Armutszuwanderer gefordert wird um wenigstens die bitterste Armut zu lindern und zu verhindern, dass Armutszuwanderer aus existenzieller Not heraus in die Kriminalität abrutschen.

Der Antrag lautet im Wortlaut:

Gemeinsamer Antrag der MTB, DERGAH, IGMG,..............

Niemand soll hungern! Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Der OB wird aufgefordert sich mit Hilfe der Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Duisburg für eine Überlebenshilfe für hungernde Zuwanderer aus Südosteuropa sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene einzusetzen.

Dringend benötigte Unterstützungsformen zur Sicherung der Existenz könnten unter anderem Care-Pakete, kostenlose medizinische Grundversorgung oder staatlich unterstützte Lebensmittelausgaben der Wohlfahrtsorganisationen sein.

Begründung:
In Duisburg und anderen Großstädten leben inzwischen viele Armutszuwanderer aus Südosteuropa. Alleine in Duisburg sind über 10.000 Menschen aus Rumänien und Bulgarien wohnhaft, die laut Auskunft des Jobcenters wie auch anderer Behörden in den meisten Fällen keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Diese Menschen sind häufig niedrigqualifiziert und haben auch kaum eine Chance einen Arbeitsplatz zu finden um sich und ihre Familien ernähren zu können. Das bedeutet, dass alleine in Duisburg mehrere tausend Menschen entweder hungern oder aber auf andere Weise den Kampf ums Überleben führen müssen, also auch mit nicht-legalen Verdienstmöglichkeiten.  
Alle Experten, die sich mit der Thematik der Armutszuwanderung beschäftigen sind sich einig, dass die allermeisten Armutszuwanderer nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren werden da dort noch schwierigere Lebensumstände vorherrschen und bestimmte Minderheiten diskriminiert werden.
Es ist daher ein Gebot der Menschlichkeit Möglichkeiten zu schaffen das Überleben dieser europäischen Mitbürger in unserer Stadt zu sichern. Es kann nicht unserem Selbstverständnis sowie dem der europäischen Wertegemeinschaft entsprechen die Augen vor der existenziellen Not dieser EU-Bürger zu verschließen.

Weitere Begründung erfolgt mündlich

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13. Januar 2014

Duisburg ist auch unsere Stadt! — Kandidaten- und Interessententreffen

am 26. Januar 2014



In Duisburg werden dieses Jahr die Weichen neu gestellt. Es sind Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai 2014. 
Die DAL bleibt sich treu und stellt als unabhängige Wählergemeinschaft engagierte Bürger zur Kommunalwahl als Kandidaten auf.

Wir schicken Bürger ohne Parteibindung ins Rathaus, die sich pragmatisch und lebensnah für eine bessere Zukunft unserer Stadt engagieren wollen. Als Opposition zur derzeitigen rot-rot-grünen Stadtspitze mit ihrem blassen Oberbürgermeister an der Spitze werden wir auch weiterhin die Interessen der Bürger vertreten und wenden uns daher entschieden gegen weitere Gewerbe- und Grundsteuererhöhungen sowie die derzeitige Parteibuchpolitik in den Amtsstuben und den städtischen Gesellschaften.

Wir wollen, dass die Stadtteile finanziell besser ausgestattet werden und die Schulen alle Mittel erhalten um ihren Bildungsauftrag auch tatsächlich erfüllen zu können und Chancengleichheit für alle Kinder zu schaffen. Statt mehr Geld für Amtsleitungen und städtische Geschäftsführer auszugeben sollten diese Mittel eingespart werden um die Stadt bürgernäher aufzustellen und den Service vor Ort zu verbessern. Es gibt Einsparpotentiale, gerade in der oberen Hierachie der Stadt. Wir sind die einzige politische Kraft im Rathaus, die das auch deutlich sagt.

Und wir sind die einzigen, die auch Bürger, die nicht bei uns Mitglied sind auffordern bei uns mitzuarbeiten und für uns im Rathaus politisch zu wirken. Wir sind offen für Ideen, Wünsche und Forderungen aus der Bürgerschaft. Wir sind Ihre Stimme im Rathaus.

Wer mehr Informationen möchte und Interesse hat uns kennenzulernen kann gerne unverbindlich unter unserer eMail-Adresse info@dal-duisburg.de Kontakt aufnehmen und sich für unser Kandidatentreffen am 26. Januar 2014 anmelden.

Wir freuen uns über jeden engagierten Bürger, der bei uns zum Wohle unserer Stadt mitarbeiten möchte.

Duisburg kann besser!

Im Namen des Vorstands der DAL
gez. Rainer Grün
Ratsherr der Stadt Duisburg und Vorsitzender der DAL

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9. Januar 2014

Hilfe für Städte statt Theaterschauspiel


In Berlin und anderen europäischen Hauptstädten wird über die Folgen der Armutszuwanderung aus Südosteuropa diskutiert. Kommunen wie Duisburg, Dortmund oder Mannheim stehen vor für sie unlösbaren Problemen.

Jeder wusste seit 2007, dass ab 1. Januar 2014 viele arme Menschen aus Südosteuropa hier finanzielle Hilfe bekommen können. Das jetzige Theaterschauspiel in Berlin und anderswo ist nichts anderes als Wählerunterhaltung. Die Kommunen brauchen dringend finanzielle Hilfen anstelle von heißer Luft. 

Jahrelang haben viele Bundespolitiker und EU-Kommissare geleugnet, dass es überhaupt Probleme gibt und den Städten und Gemeinden nicht geholfen, die seit langem in Brüssel und Berlin auf ihre Probleme hinwiesen. Jetzt panisch über irgendwelche Maßnahmen gegen "Missbrauch" zu schwadronieren hilft nicht. Den betroffenen Städten muss von Land, Bund und EU wirksam geholfen werden, und das ganz schnell.

Rainer Grün
Vorsitzender der DAL und Ratsherr der Stadt Duisburg

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4. Januar 2014

2014 — Das Jahr der Herausforderungen


Das neue Jahr hat begonnen und es bringt Herausforderungen für Duisburg mit, die nicht einfach zu bewältigen sein werden. 



Da ist die seit wenigen Tagen geltende Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien, die angesichts der zu erwartenden Belastungen unseres Sozialsystems zu teils heftigen politischen Diskussionen führt. Es ist damit zu rechnen, dass durch die nun entstehenden Ansprüche auf Sozialleistungen wie zum Beispiel Wohngeld die finanzielle Belastung des städtischen Haushalts weiter steigen wird. Spannend wird die Beantwortung der Frage inwieweit Bund, Land oder die EU die Kommunen finanziell unterstützen werden was die Versorgung und Integration der Zuwanderer aus den EU-Staaten Bulgarien und Rumänien angeht.



Für die DAL ist klar, dass die Städte und Gemeinden bei diesen Aufgaben nicht alleine gelassen werden dürfen. Ebenso muss das Schulsystem mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden um nicht nur die Schulpflicht der zu uns kommenden Zuwandererkinder auch praktisch durchzusetzen sondern auch das Bildungsniveau in unserer Stadt nicht noch weiter abfallen zu lassen damit alle Kinder eine Schulbildung bekommen, die ihre Chancen auf eine gute Berufsausbildung verbessert. Die Mandatsträger der DAL werden sich im Duisburger Rathaus dafür einsetzen.


Ebenso setzen wir uns auch weiterhin dafür ein, dass an Stelle von neuen Übergangsheimen für Asylbewerber, die ca. 5,6 Millionen EURO kosten werden, verstärkt auf freie Wohnungen zurückgegriffen wird. Dies ist nicht nur kostengünstiger sondern auch humaner und kindgerechter. Diese Form der dezentralen Unterbringung wird übrigens auch vom Flüchtlingsrat propagiert. Angesichts der vielen tausend leeren Wohnungen im Stadtgebiet könnte so kostengünstig leerer Wohnraum einer vernünftigen Nutzung zugeführt werden.



Auch wird die DAL sich für eine engagierte Wirtschaftsförderung einsetzen und dazu weiterhin eine Senkung der viel zu hohen Gewerbesteuer sowie der hohen Grundsteuer fordern. Angesichts der großen wirtschaftlichen Probleme unserer Stadt, die auch durch die hohe Arbeitslosigkeit verursacht wird gibt es nichts Wichtigere als Arbeitsplätze. Hohe Steuern sind da kontraproduktiv.


Diese und andere Forderungen können wir natürlich nur durchsetzen wenn uns die Bürger der Stadt bei den Wahlen zum Rat der Stadt und den Bezirksvertretungen in den Stadtbezirken am 25. Mai ihr Vertrauen schenken. Wir sind als kleine Wählergemeinschaft nur dem Bürger verpflichtet und an keine Parteiideologie gebunden. Falls Sie mehr wissen möchten und Anregungen für uns haben sind wir per eMail unter info@dal-duisburg.de zu erreichen. Auch finden Sie unsere Kontaktdaten auf dieser Webseite.


Wir freuen uns auf Ihre Meinung!


Der Vorstand der DAL



27. Dezember 2013

Auch 2014 sind wir für Sie da!

Wir wollen auch 2014 Anregungen, Wünsche und Forderungen aus der Bürgerschaft aufnehmen und ins Rathaus tragen.  Unter info@dal-duisburg.de oder auf unserem Blog http://www.duisburger-alternative-liste.org sind wir jederzeit für alle Bürger der Stadt zu erreichen. Auch wenn wir eine kleine Wählergemeinschaft mit Migrationshintergrund sind legen wir großen Wert darauf für alle Bürger der Stadt pragmatische und lebensnahe Politik im Duisburger Rathaus zu betreiben.

Wir freuen uns auf Ihre Meinungen!


24. Dezember 2013

Für Mitglieder, Unterstützer und Freunde der DAL veranstalten wir eine Jahresabschlusskonferenz am 26. Dezember 2013 um 19 Uhr im Lokal "Ali Paşa" auf der Atroper Straße 20 in Duisburg-Rheinhausen.


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18. Dezember 2013

Infoabende in Rheinhausen und Hamborn: Duisburg 2014

Die DAL setzt ihre Reihe von Infoveranstaltungen fort und wird sich den kritischen Fragen der Bürger am Freitag dem 20. Dezember 2013 um 20 Uhr im Türkisch-Islamischen Kulturverein am Hochemmericher Markt 5 in Duisburg-Rheinhausen stellen.

Zwei Tage später, am Sonntag, dem 22. Dezember 2013 um 16:30 Uhr (Achtung: Änderung!) findet eine ähnliche Veranstaltung beim Bayburt-Kulturverein in Duisburg-Hamborn auf der Taubenstraße 6 statt. Auf beiden Veranstaltungen werden der Ratsherr der Stadt Duisburg, Rainer Grün und der Integrationsrat Erol Kaya die politische Lage in Duisburg erläutern und mit den Bürgern über die Aussichten für 2014 reden.

Die Veranstaltungen sind öffentlich, jeder interessierte Bürger ist herzlich willkommen.

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10. Dezember 2013

DAL-Infoabend: Duisburg ist auch unsere Stadt


Duisburg ist eine schöne und lebenswerte Stadt, trotz aller Probleme und Schwierigkeiten ist es wichtig das festzuhalten. Aber es gibt auch vieles in unserer Stadt zu verbessern. Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit in manchen Stadtvierteln oder auch die Situation in Schulen und Kindergärten sind Themen, die uns alle angehen und die wir auch vor Ort im Rathaus beeinflussen können. Wir laden daher jeden Bürger, gleich welcher Herkunft dazu ein sich mit uns für eine bessere Stadt einzusetzen.

Am Freitag, dem 13. Dezember 2013 um 18:30 Uhr veranstalten wir dazu im Wasserturm Akkurt auf der Paul-Esch-Straße 54 in Duisburg-Hochfeld einen Informationsabend für engagierte Bürger jeglichen Alters unabhängig von der Herkunft. Wir als Duisburger Bürger sind mitverantwortlich für das Image unserer Stadt. Wir können und sollen dazu auch die Entscheidungen im Duisburger Rathaus beeinflussen.

Wie das geht und wie die Situation in unserer Stadt aktuell aussieht wollen wir mit Ihnen in lockerer Atmosphäre diskutieren. Im Wasserturm ist Gastronomie vorhanden und vom obersten Stockwerk eine schöne Aussicht auf die Stadt gegeben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter 0173-93 46 836 oder 0177-423 1051 zur Verfügung

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30. November 2013

Wer möchte Lebensretter werden?

Laut der "Deutschen Knochenmarkspenderdatei" erhält alle 16 Minuten ein Mensch die Diagnose Blutkrebs, fachlich korrekt Leukämie genannt. Viele davon sind Kinder und Jugendliche, einer von ihnen ist der 20-jährige Resul aus Moers. Leukämiekranke können durch eine Knochmarkspende gerettet werden. Dazu muss aber ein "genetischer Zwilling" gefunden werden, also ein Spender mit ähnlichen Gewebemerkmalen, was sehr schwer ist, denn häufig gibt es nur einen passenden Spender unter 20.000 Menschen.

Mehr als 34.620 DKMS-Spender haben mit ihren Stammzellen Hoffnung auf Leben geschenkt. Wer auch ganz unkompliziert und einfach Lebensretter werden möchte kann sich am 8. Dezember 2013 von 12 bis 18 Uhr in den Räumlichkeiten des "Türkisch-Islamischen Sozial- und Kulturvereins e.V." in Duisburg-Rheinhausen am Hochemmericher Markt 5 melden und als Knochenmarkspender für die gemeinnützige Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS registrieren lassen.

Die DKMS ist heute dank über 3,8 Millionen registrierter potentieller Stammzellenspender die weltweit größte Stammzellendatenbank und gibt so vielen Leukämiekranken neue Hoffnung auf ein gesundes Leben. Denn häufig kann nur eine Stammzellenspende das Leben des Leukämiekranken retten. Dazu braucht die DKMS möglichst viele freiwillige Spender. Die Spende ist unkompliziert und schmerzlos. Auf der Webseite der DKMS finden sich nähere Informationen dazu.

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16. November 2013

Sparsamkeit statt permanentes Abkassieren der Bürger — Haushaltsrede am 11. November 2013 im Rat der Stadt Duisburg

Die Rede des stellvertretenden DWG-Fraktionsvorsitzenden und DAL-Ratsherrn Rainer Grün zum Haushalt der Stadt Duisburg für das Jahr 2014:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger auf der Empore,
ich muss ja zugeben, dass ich nicht viel vom Karneval verstehe, aber nach den Reden von Herrn Mettler (SPD) und Frau Amman-Hilberath (Die Linke) weiß ich, dass heute der Hoppeditz wirklich erwacht ist; Herr Mettler bietet hier Zusammenarbeit an und lehnt gleichzeitig alle Anregungen aus anderen Fraktionen rundweg ab. Und Frau Amman-Hilberath erklärt allen Erntes, dass die Bürger nicht weiter belastet werden dürften während sie gleichzeitig eine höhere Grundsteuer B mitbeschlossen hat, die gerade kinderreiche Familien hart trifft weil die Mieten dadurch steigen. Das kann doch nicht wahr sein.
Nur knapp 8 Monate nach der Verabschiedung des Haushaltssanierungsplans 2013 schreiben wir diesen nun für 2014 fort.
Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass grundlegende Maßnahmen zur Stärkung der Einnahmen und Reduzierung der Ausgaben nicht greifen, trotzdem wird munter weiter gemacht.
Die von uns abgelehnte Erhöhung der Gewerbesteuer erweist sich als Bumerang, es fehlen laut Kämmerer bis zum Jahresende knapp 20. Mio Euro. Die vorhergesagte negative Wirkung auf die Ansiedlung gewerbebetreibender Unternehmen manifestiert sich in diesen Zahlen und wird durch den Wegzug von Unternehmen wie z.B. „Alltours“ öffentlich demonstriert.
Herr Oberbürgermeister, hier ist Mut zur Kehrtwende und ein Signal weit über die Grenzen dieser Stadt hinaus gefragt. Senken Sie die Gewerbesteuer von 490 auf 440 v.H., begleitet von Wirtschaftsförderungsmaßnahmen, um Unternehmen anzuziehen anstatt abzuschrecken. Der Verlust an Gewerbesteuereinnahmen durch die Senkung des Prozentsatzes könnte langfristig durch die zunehmende Zahl an zahlenden Unternehmen kompensiert werden. Ein positiver Begleiteffekt wäre die steigende Anzahl an Arbeitsplätzen und die damit sinkende Belastung des städtischen Haushalts auf dem Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Erholung der Bürger dieser Stadt
Bereits im März haben wir betont, dass eine Erhöhung der Erhöhung der Grundsteuer B den Gipfel der Belastung für die Bürger darstellt. Wir werden deshalb in dieser Sitzung eine Senkung des Hebesatzes von 695 auf 620 v.H. beantragen, denn nach den Unternehmen werden uns sonst auch noch die Bürger verlassen. Wer soll dann diese Stadt noch finanzieren?
Zumal die Stadt auf der Ausgabenseite die versprochenen Reduzierungen nicht erfüllt. Anstatt Stellen in der Verwaltung abzubauen, werden wir 2014 im Saldo 106 neue schaffen, kaum dass wir nicht mehr der Genehmigung durch die Bezirksregierung unterliegen.
Im Jahr 2013 waren von 5142 Stellen 354 fluktuierend nicht besetzt, das sind fast 7%. Addiert man noch die erschreckend hohe Krankheitsrate der Stadtverwaltung von 8,3% hinzu, bedeutet dies, dass mehr als 15% der Stellen in der Duisburger Stadtverwaltung nicht besetzt sind. Dass Aufgaben in dieser Stadt so nicht in endlichen Zeiten erledigt werden können, ist selbsterklärend.
Für diejenigen Mitarbeiter, die die Stellung halten, ist die Arbeitsverdichtung am Limit. Hier sind eine konsequente Krankheitsprävention und das dringend notwendige Personalentwicklungskonzept gefordert. Aber dieses geistert als Versprechen seit fünf Jahren durch das Rathaus, ohne jeweils zu Papier zu kommen.
Aber nicht nur das Personalentwicklungskonzept bleibt Fiktion. Die Einführung und Umsetzung des zentralen Einkaufes kann nur noch ein Wunder bewirken. Die versprochenen Einsparungen in Millionenhöhe ebenfalls.
Es ist an der Zeit, dass wir uns trauen deutliche Schnitte zu machen.
Wir stehen für den konsequenten Abbau von Doppelstrukturen, der bisher nur zaghaft angegangen wird.
·        Dezernate mit ähnlichen Aufgabenfeldern und Querschnittsfunktionen müssen mittelfristig zusammengeführt und kosteneffizientere Strukturen unter Ausnutzung der Synergieeffekte geschaffen werden.
·        VHS und Stadtbibliothek sollten sich zukünftig nicht nur das Gebäude (wenn es denn mal fertig wird) sondern auch die Leitung und die EDV teilen.
·        IMD und Gebag könnten die Immobilienwirtschaft der Stadt gemeinsam neu gestalten und so personelle Kapazitäten gemeinschaftlich nutzen und langfristig abbauen.
Dies erleichtert den kontrollierten Abverkauf der GEBAG-Immobilien und die damit zusammenhängende Reduzierung der Strukturen. So können kontinuierlich Erträge in Millionenhöhe erzielt und zur Haushaltskonsolidierung und zum Schuldenabbau verwendet werden.
Für die Tilgung städtischer Altschulden zur Zinsentlastung sieht die DWG-Fraktion ferner den Verkauf aller Anteile an der Klinikum Duisburg GmbH vor.
Wichtig ist eine schnelle und drastische Reduzierung des Schuldenberges, um die Kassenkredite und die damit anfallenden Zinszahlungen zu reduzieren. Die derzeitige Weltwirtschaftslage wird nicht ewig andauern. Steigen die Kreditzinsen, werden die Zinsforderungen Duisburgs Haushalt auffressen und alle geplanten Mehreinnahmen werden einen weiteren Anstieg der Schulden nicht mehr stoppen können.
Deshalb gehören alle Ausgaben auf den Prüfstein. Dies ist eine Herausforderung, bei der wir gerne unterstützend mitwirken wollen. Gleichzeitig fordern wir Sie auf, die Bürger mitzunehmen, anstatt Anregungen zum Haushalt mit einem Wisch vom Tisch zu fegen, da sie angeblich nicht umsetzbar sind. „Kann ich nicht“, ist das Brüderchen von „will ich nicht“.
Unsere Bürger beweisen durch ihr ehrenamtliches Engagement, dass sie gerne eigenverantwortlich das gesellschaftliche öffentliche Leben in unserer Stadt lenken wollen. Schaffen Sie Strukturen für Bürgermäzenatentum im kulturellen und sportlichen Bereich, um dieses zu erleichtern.
Abschließend möchten wir uns bei der Verwaltung für die vielen konstruktiven Gespräche in unseren Arbeitskreisen bedanken, die wir uns wie jedes Jahr auch auf interfraktioneller Ebene gewünscht hätten.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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25. Oktober 2013

Aktuelle Integrationspolitik in Duisburg — Infoveranstaltung am 27.10.2013 im Deutsch-Bulgarischen Verein für Jugend- und Sozialarbeit e.V.

Die Duisburger Alternative Liste — DAL wird am Sonntag, dem 27. Oktober 2013 um 17 Uhr im Deutsch-Bulgarischen Verein für Sozial- und Jugendarbeit e.V. auf der Paulusstraße 6 in Duisburg-Hochfeld eine Info-Veranstaltung zum aktuellen Stand der Integrationsarbeit in Duisburg durchführen. 

Die Veranstaltung ist öffentlich und wird sich mit der Situation der Zuwanderer in Duisburg und den Maßnahmen der Stadt beschäftigen um die Folgen der Armutszuwanderung zu bewältigen sowie das Zusammenleben in den betroffenen Stadtteilen zu fördern sowie die Integration der Zuwanderer zu erleichtern.

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22. Oktober 2013

Zum Bau neuer Asylbewerberheime in Duisburg: Rückendeckung gibt es nur mit Ehrlichkeit

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist in den letzten Monaten drastisch gestiegen, das bedeutet auch für unsere Stadt die Verpflichtung mehr Flüchtlinge vorübergehend aufzunehmen.
Die Duisburger Alternative Liste — DAL bekennt sich zu dieser humanitären Verpflichtung. Angesichts der schwierigen sozialen Lage in einigen Duisburger Stadtteilen und dem Umstand, dass bereits über 8000 Armutsflüchtlinge in unserer Stadt leben ist es aber auch notwendig bei der Unterbringung und Verteilung der Asylbewerber in Duisburg die Situation in den Stadtbezirken differenziert zu betrachten.

Leider hat sich die Duisburger Stadtspitze entschlossen alle Bezirke gleich zu behandeln obwohl es zwischen den Stadtbezirken große Unterschiede gibt was Bevölkerungszahl und soziale Situation in einzelnen Stadtvierteln angeht. Hamborn, Meiderich, Laar, Bruckhausen und Hochfeld sind anders aufgestellt als beispielsweise Großenbaum oder Huckingen was die soziale und wirtschaftliche Situation vor Ort angeht. Ebenso ist es kein guter Stil in der Presse konkrete Planungen für neue Asylbewerberheime bekanntzugeben ohne vorher(!) die Politik darüber zu informieren und dann auch noch unverschämterweise in der Lokalpresse den Eindruck zu suggerieren, dass alle politischen Kräfte in der Stadt die Pläne der Verwaltung unterstützen würden.

Die Duisburger Alternative Liste — DAL sieht die Pläne der Stadtverwaltung in jedem Duisburger Stadtbezirk ein Asylbewerberheim einzurichten kritisch und kann dieses Vorhaben ohne genaue Informationen nicht unterstützen. Zudem fordern wir die Stadtverwaltung auf mit der Landesregierung über flankierende Maßnahmen zur Aufnahme von Flüchtlingen und deren Finanzierung zu verhandeln. Es darf nicht sein, dass ein Großteil der Kosten für die Aufnahme von Asylbewerbern bei der ohnehin schon finanziell schwachen Stadt Duisburg hängen bleiben.

Zudem ist die Situation in einzelnen Stadtteilen schon sehr angespannt durch die Probleme, die sich aus der Armutszuwanderung aus Südosteuropa heraus ergeben. Da auch im nächsten Jahr mit weiteren Zuwanderungsschüben zu rechnen ist muss bei der Verteilung von Asylbewerbern die Stadtspitze aber auch die Landesregierung in Düsseldorf die konkrete Situation in bestimmten Stadtteilen viel stärker berücksichtigen und den Befürchtungen der Bevölkerung mit einer verbesserten Informationspolitik begegnen.

Für den Vorstand der DAL

gez. Rainer Grün

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15. Oktober 2013


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11. Oktober 2013

Ein Gaziantep-Park für Duisburg

Heute wird der Integrationsrat der Stadt Duisburg über einen Antrag der DWG-Fraktion und anderer Listengruppierungen im Integrationsrat beraten den neuen Park im Grüngürtel-Nord nach unserer türkischen Partnerstadt Gaziantep zu benennen.

Seit 2005 sind Duisburg und Gaziantep Partnerstädte. Während Gaziantep die Partnerschaft zu Duisburg durch die Benennung eines großen mehrspurigen Boulevards und eine Wegetafel an der Hauptstraße zum Flughafen öffentlich dokumentiert hat ist in Duisburg kaum was geschehen um den Bürgern und besuchern der Stadt zu zeigen, dass Duisburg mit der südostanatolischen Metropole Gaziantep befreundet ist.

Ein mittelgroßes Sitzungszimmer im zweiten Stock des Rathauses "Gaziantep-Saal" zu nennen ist nicht gerade eine öffentliche Wertschätzung. Nach Jahren der vergeblichen Bemühungen eine Straße oder einen Platz zu finden, der sich nach unserer türkischen Partnerstadt benennen lassen kann hat unsere DWG-Fraktion die Initiative ergriffen und schlägt vor den neuen Park im Grüngürtel Nord in Bruckhausen den Namen "Gaziantep-Park" zu geben. Der Park wird gerade neu geschaffen und liegt vor den Toren von ThyssenKrupp Stahl wo viele Menschen aus vielen Ländern und auch aus Gaziantep gearbeitet haben und immer noch arbeiten. Der Ort wäre also sehr passend. Politik und Verwaltung in Duisburg können nun zeigen ob ihnen die Freundschaft zu Gaziantep wirklich am Herzen liegt.


21. September 2013

Am Sonntag, dem 22. September 2013 wird ein neuer Bundestag gewählt und darüber entschieden wer dieses Land die nächsten Jahre regieren soll.


Meine Bitte an alle Wahlberechtigten lautet daher dieses Recht zu nutzen und die Wahllokale in der Zeit von 8 bis 18 Uhr aufzusuchen. Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht dabei hat kann auch mit dem Personalausweis ins Wahllokal gehen.


Da die Duisburger Alternative Liste - DAL eine kommunale Wählergemeinschaft ist und sich nur in Duisburg politisch betätigt verhalten wir uns in dieser Frage neutral. Ich bitte nur darum keine extremistischen Parteien oder Kandidaten zu wählen und sich die Wahlentscheidung gut zu überlegen.


Unseren Freunden und Unterstützern in Duisburg-Mitte, im Duisburger Süden und in Rheinhausen, die mehrheitlich Muslime sind, gebe ich nur zu bedenken, dass die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas sich letztes Jahr im Bundestag dafür eingesetzt hat die islamische Beschneidung von Jungen zu verbieten und unter Strafe zu stellen. Das ist aus unserer Sicht sicher sehr bedenklich. Ob diese SPD-Bundestagsabgeordnete damit für unsere Freunde im Duisburger Wahlkreis 1 (115) noch wählbar ist müssen diese natürlich selbst entscheiden. Ich bitte nur darum, dass morgen in der Wahlkabine bei der Vergabe der Erststimme zu bedenken.


Mit freundlichen Grüßen

gez. Rainer Grün

Vorsitzender der DAL und Ratsherr der Stadt Duisburg


08. August 2013


09. Juli 2013


Duisburger Lehrmeister der Demokratie



In seiner gestrigen Sitzung hatte der Rat der Stadt Duisburg ein lange Tagesordnung mit sehr wichtigen Themen wie die Innenstadtentwicklung und das Möbelmarktprojekt auf dem ehemaligen "Zeus"-Gelände in Meiderich abzuarbeiten. Auch gab es viele Jahresabschlüsse städtischer Unternehmen abzusegnen, die häufig negativ aussahen.

Neben diesen lokalen Problemen fand aber eine Mehrheit von SPD, Linken und Grünen im Duisburger Rathaus noch genug Zeit mit einer Resolution "Für eine demokratische und freiheitliche Entwicklung in der Türkei" internationale Politik zu spielen. Da sollte dann die türkische Regierung vom Duisburger Rathaus aus Lektionen in Sachen Demokratie erhalten und lernen wie sie mit Konflikten in ihrem Land umzugehen hätte.
Kurz zuvor hatte der Duisburger Oberbürgermeister noch passenderweise Grußworte aus China verlesen, bekanntermaßen ein Leuchtturm der Freiheit und Demokratie.


Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link wurde übrigens vor einem Jahr von ca. 18% der Duisburger Bürger in sein Amt gewählt, soviel zu Duisburg als Vorbild für die Demokratie! Doch die Duisburger Kommunalpolitiker von SPD, Linke und Grüne fühlten sich gestern im Rat der Stadt dazu berufen als verhinderte Außenpolitiker der Türkei detaillierte Ratschläge zu erteilen wie Demokratie auszusehen hätte und wie wichtig Presse- und Meinungsfreiheit sind.

Dass die linke Mehrheit im Rat der Stadt Duisburg nun auch noch die weltpolitische Bühne betreten möchte könnte man ja mit einem Kopfschütteln abtun, aber nach welchen Kriterien sollen dann die Duisburger Kommunalpolitiker künftig entscheiden über welche Länder sie neben ihren eigentlichen Aufgaben in unserer Stadt auch noch demokratische Oberaufsicht führen möchten?

Was wäre denn mal mit deutlichen Worten zum Militärputsch in Ägypten wo ein demokratisch gewählter Staatschef mit Gewalt gestürzt wurde oder zu den vielen zehntausenden Toten des syrischen Bürgerkrieges. Es gibt global viel zu tun für Duisburgs Politiker. Der Rat der Stadt Duisburg könnte sozusagen ein Art Unterausschuss des Weltsicherheitsrates der Vereinten Nationen werden.

Dass dann die Probleme vor Ort nicht mehr genug Aufmerksamkeit bekommen könnten wie zum Beispiel die verheerenden Folgen der Armutszuwanderung aus Südosteuropa oder die wieder steigenden Arbeitslosenzahlen ist wohl nicht zu befürchten, zumindestens trauen sich die Ratsmitglieder der SPD, der Linken und der Grünen zu alle Themen der Welt in Duisburg behandeln und beschließen zu können. Nur zu den Morden der Naziterroristen der NSU oder der seit Jahrzehnten andauernden Diskriminierung von Menschen ausländischer Herkunft im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt ist den Experten aus dem Duisburger Rathaus noch nichts hilfreiches eingefallen.
Anstatt Regierungen anderer Länder Lektionen in Sachen Demokratie und Freiheit zu erteilen wäre es also vielleicht angebrachter erst mal vor der eigenen Haustüre zu kehren und daran zu arbeiten endlich ein Wahlrecht für alle Duisburger Bürger unabhängig von der Herkunft durchzusetzen oder den Anteil der Migranten in Politik, Verwaltung und städtischen Gesellschaften deutlich anzuheben. Duisburg hat wahrlich genug Herausforderungen zu bieten. Wir müssen nicht die Probleme anderer Länder lösen aber an den eigenen Lösungen für ein besseres Leben in unserer Stadt arbeiten. Da ist wirklich genug zu tun.


30. Juni 2013

Kulturelle und religiöse Identität ist nicht "rudimentär"


Am Donnerstag, dem 27. Juni 2013 war der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link so großzügig dem Integrationsrat der Stadt Duisburg nach fast einem Jahr im Amt seine politischen Vorstellungen zur Integrationspolitik der Stadt Duisburg vorzutragen.

Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh

In den Ausführungen des Duisburger Oberbürgermeisters fanden sich durchaus auch interessante Gedanken vermengt mit altbekannten Vorstellungen über Integration. (Schul)Bildung sieht der Oberbürgermeister als sehr wichtige Voraussetzung für eine gelingende Integrationspolitik an. Dafür will er auch alle Beteiligten, also Schule, Lehrer und Eltern der Kinder einspannen. Doch bei seinen Vorstellungen zur Integration betrachtet er auf Nachfrage des DAL-Ratsherren Rainer Grün die kulturellen und religiösen Eigenheiten der Bürger mit Migrationshintergrund als "rudimentär" an was eine gelungene Integration der Duisburger Bürger mit ausländischen Wurzeln angeht.

Griechisch-Orthodoxe Gemeinde in Duisburg-Hochfeld

Was der Duisburger Oberbürgermeister leider nicht verstehen will, denn weitere Nachfragen ließ er in der Sitzung des Integrationsrates nicht zu, ist der Umstand, dass Menschen auch wenn sie gleichberechtigt in einem Land mitwirken wollen nicht bereit sind ihre kulturelle wie religiöse Identität aufzugeben. Egal ob Italiener, Spanier, Portugiese oder Türke; jeder Mensch möchte seine Kultur und seine Werte an seine Kinder und Enkel weitergeben können. Dazu gehören neben der Muttersprache und Glaubensvorstellungen natürlich auch moralische Werte. Dass die SPD, der der Duisburger Oberbürgermeister Link angehört, damit Probleme hat ist schon aufgefallen als sie letztes Jahr versuchte im Rat der Stadt Duisburg die Assimilation der Duisburger Bürger ausländischer Herkunft voranzutreiben in dem sie den muttersprachlichen Unterricht für die Kinder und Enkel der Zuwanderer ins Abseits zu drängen versuchte.



Den Wunsch vieler Duisburger Bürger mit ausländischen Wurzeln die eigene Identität zu behalten lehnte der Duisburger Oberbürgermeister Link folgerichtig auch in der Sitzung des Duisburger Integrationsrates ab. Denn die kulturelle wie religiöse Identität der Menschen in unserer Stadt betrachtet er als "rudimentär", also unwichtige Überreste eines früheren Lebens oder Nebensächlichkeiten. Die SPD hat eben ein rein materialistisches Verständnis vom Zusammenleben in einer Stadt. Aber genau dieses primitiv-materialistisches Verständnis hat es in den letzten Jahrzehnten verhindert, dass sich auch Bürger, die ein anderes Glaubensbekenntnis als die Mehrheitsgesellschaft haben und eine andere Sprache als die deutsche sprechen sich hier in dieser Stadt heimisch fühlen sowie ein sozial akzeptables Verhalten an ihre Kinder vermitteln können, denn Kultur und Religion sorgen für Moral und Anstand. Ebenso sind Kinder ohne Muttersprache erwiesenermaßen besonders benachteiligt weil ihnen die Grundlage zur Erlernung weiterer Sprachen fehlt. Dadurch sind diese Kinder auch auf ihrem ganzen Bildungsweg benachteiligt. Doch die rot-rot-grüne Ratsmehrheit in Duisburg setzt lieber weiter auf die Zurückdrängung der Muttersprachen und vergisst dabei, dass Kinder ohne Muttersprache keine Grundlage zur Erlernung weiterer Sprachen besitzen.

Zudem glaubt der Duisburger Oberbürgermeister auch noch, dass Sprachförderung mit weniger Geld besser funktionieren würde. Denn die Kürzung der städtischen Mittel für die Sprachförderung verteidigte er auch vehement. Wie angesichts der Armutszuwanderung aus Südosteuropa die vielen Kinder ohne Deutschkenntnisse mit weniger Sprachfördermittel seitens der Stadt und ohne zuverlässige Finanzierungszusagen aus Düsseldorf in unser Schulsystem integriert werden sollen weiß er allerdings nicht. Denn dazu sagte er konkret nichts. Traurig wie beschämend angesichts der Tatsache, dass noch mit vielen weiteren Armutsflüchtlingen aus Rumänien und Bulgarien zu rechnen ist.

16. Juni 2013

Auf die Bürger hören!

Vom Freitag, dem 14.06. bis Sonntag, dem 16.06.2013 haben die Aktiven der DAL das Stadtfest Rheinhausen genutzt um Bürgermeinungen abzufragen.

Auch wenn die Kommunalwahl erst nächstes Jahr ist wollen wir schon jetzt die Wünsche, Forderungen und Anregungen aus der Bürgerschaft für unsere politische Arbeit im Duisburger Rathaus nutzen. Das tun wir übrigens schon seit langem durch unsere öffentlichen Infoveranstaltungen in den Vereinen. Nur Infostände im Freien hatten wir schon längere Zeit nicht mehr.

Dafür war die Stimmung an den drei Tagen aber richtig gut, was nicht nur am meist gutem Wetter lag sondern an vielen interessanten Gesprächen und interessanten Meinungen. Viele Bürger waren neugierig was unser Angebot zum Gespräch anging, selbst Mitglieder der SPD und anderer Parteien wollten uns ihre Meinungen und Beschwerden über Missstände in Duisburg mitteilen.

Das DAL-Flugblatt mit der deutlichen Kritik an der verschwenderischen Politik der linken Rathausmehrheit und der Aufforderung eine Meinung dazu abzugeben fand bei vielen Passanten Zustimmung. Viele gaben ihre Forderungen sofort preis andere wollen dies online, also über diesen Blog oder per eMail oder per Facebook tun. Gerne wird der Vorstand diese Forderungen aufnehmen und so weit möglich auch als Anträge oder Anfragen in den Rat der Stadt und seine Ausschüsse tragen. Allerdings wird das mit der Aufforderung den MSV Duisburg in der zweiten Liga zu lassen nicht klappen. Bei aller Symphatie für unseren Fußballklub kann das nicht im Rathaus beschlossen werden, selbst wenn wir eine Mehrheit hätten.

Dafür gab es aber auch Themen, die eindeutig im Handlungsbereich der Stadt liegen: die Vermüllung von Straßen und Landschaft in Duisburg wurde von Bürgern deutlich kritisiert sowie der schlechte Zustand vieler Straßen. Natürlich waren auch die Zustände im bundesweit bekannten sogenannten "Problemhochhaus" in den Peschen in Bergheim ein sehr ärgerliches Thema das manchen Bürger die Zornesröte ins Gesicht trieb. Einer rief sogar laut "Hitler muss wieder kommen", den schickten wir aber schnell weg. Diese extreme Meinung war zum Glück die absolute Ausnahme.

Ein weiteres wichtiges Thema war auch die Geschäftswelt in den Stadtteilen, die unter dem zunehmenden Konkurrenzdruck durch die großen Einkaufszentren und Shoppingsmalls leidet. In diesem Zusammenhang wurde auch das "Marktforum" auf dem Hochemmericher Markt negativ gesehen da es angeblich die kleinen Geschäfte in den anliegenden Straßen schädigen würde.

Es gab aber auch vergnügliche Ereignisse wie zum Beispiel der Besuch des "Nasreddin Hoca" bei unserem Stand. Der Heimatverein aus Balikesir hatte sich diesen Auftritt auf dem Stadtfest einfallen lassen, was auf der ganzen Veranstaltung für lachende Gesichter bei vielen Ständen sorgte.

Überhaupt war das Stadtfest Rheinhausen eine gelungene Wochenendveranstaltung, die vor allem am verkaufsoffenem Sonntag tausende Besucher ins Rheinhauser Zentrum lockte. Ein blass wie schwach auftretender Oberbürgermeister konnte der guten Stimmung auch keinen Abbruch tun, und so dürfte es sicher sein, dass auch in 2014 wieder ein Stadtfest in Rheinhausen stattfinden wird.

6. Juni 2013


DAL-Ratsherr unterstützt neuen deutsch-bulgarischen Verein in Hochfeld mit einer Spende

Bei einem gestrigen Besuch im neugegründeten "Deutsch-Bulgarischen Verein für Jugend- und Sozialarbeit" hat der Vorsitzende der DAL, Ratsherr Rainer Grün, spontan 500 Euro gespendet um dem neuen Verein bei seiner schwierigen Arbeit in Hochfeld zu unterstützen.

Ratsherr Grün sowie weitere Mandatsträger der DAL informierten sich über die wichtige Arbeit des Vereins, der den bulgarischen Bürgern in Hochfeld bei zahlreichen Problemen helfen will sowie als deren Sprachrohr der Politik und anderen gesellschaftlichen Gruppen gegenüber auftreten möchte.

Der Verein benötigt dringend Aufbauhilfe für sein Domizil sowie die geplanten Bildungskurse. Weiterhin planen die Aktiven des Vereins auch das soziale Leben im Stadtteil durch zahlreiche Aktionen in Zukunft zu verbessern und möglichen Konflikten präventiv durch Aufklärungsarbeit entgegenzuwirken.

Für seine wichtige wie schwierige Arbeit benötigt der seit zwei Monaten tätige Verein dringend finanzielle Unterstützung.


1. Juni 2013


Arbeiten und Leben

Über den Stadtteil Hochfeld wurde in letzter Zeit viel geredet und geschrieben, meist nicht positiv und fast immer über die Folgen der Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien.

Doch es gibt im Stadtteil auch Initiativen von engagierten Bürgern wie Neuzuwanderern um die Herausforderungen durch die Zuwanderung wie zum Beispiel fehlende Schulplätze zu bewältigen.

Vorstandsmitglieder wie Mandatsträger der DAL nutzten gestern (31.05.2013) im neugegründeten "Deutsch-Bulgarischen Jugend- und Sozialverein e.V." die Gelegenheit mit ca. 50 engagierten bulgarischen Zuwanderern türkischer Abstammung ins Gespräch zu kommen. Besonders drängende Probleme sind das Arbeitsverbot und fehlende Sprachkurse. Die Menschen möchten gerne arbeiten für ihren Lebensunterhalt und wollen eben keine Hilfsempfänger sein.

Ohne Deutschkurse ist es zudem für die meisten Zuwanderer auch schwer bis unmöglich notwendige Ämterbesuche zu erledigen und die eigenen Anliegen dort zu vertreten. Die gestrige Veranstaltung musste auch deswegen überwiegend in türkischer Sprache durchgeführt werden.

Nach zirka zwei Stunden engagierter Diskussion waren sich alle einig, dass dieser Meinungsaustausch regelmäßig wiederholt werden sollte. Die Mitglieder des Vereins waren dankbar dafür, dass unsere Mandatsträger sich für ihre Sorgen und Wünsche interessierten und bereit sind zu helfen wo es möglich ist. Klar ist aber, dass die Kommune alleine die Probleme nicht lösen kann und vor allem die Europäische Union in Brüssel sich mit der Thematik Armutswanderung innerhalb Europas mehr als bisher beschäftigen muss.


28. Mai 2013

"Wo stehen wir 20 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen?"


Gestern (27.05.2013) fand im Plenarsaal des alten Bundestages in Bonn die zentrale Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestages des Brandanschlages in Solingen statt.

Anlass war der rechtsextremistische Brandanschlag in Solingen im Jahre 1993 bei dem 5 türkische Mädchen und Frauen ums Leben kamen sowie 17 weitere Familienmitglieder teilweise schwer verletzt wurden.

Neonazis hatten in der Nacht zum 29. Mai 1993 das Haus der Familie Genç aus rassistischen Motiven in Brand gesteckt. Dieser Brandanschlag fand damals in einer gesellschaftlichen Atmosphäre statt, die geprägt war von Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit sowie Diskussionen um Zuwanderung und dem Asylrecht.
Die Familie Genç hatte das Haus käuflich erworben und war bereits in Solingen integriert. Umso schwerer traf der feige Brandanschlag das Leben in Solingen, in NRW und auch in der gesamten Bundesrepublik. Der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau eilte als einer der ersten Politiker zum Anschlagsort um der Familie sein Beileid und das Beileid der Landesregierung auszusprechen. In den folgenden Tagen nach dem Anschlag kam es auch zu gewalttätigen Demonstrationen, die das Klima zusätzlich belasteten.

Um dieser Ereignisse zu gedenken und zu diskutieren welche Lehren daraus zu ziehen sind hatte der Landesintegrationsrat NRW unter dem Motto "Wo stehen wir 20 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen?" in den ehemaligen Bundestag in Bonn eingeladen.

Teilnehmer waren der türkische Generalkonsul sowie Landes- und Kommunalpolitiker. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth hielt dabei nach Meinung vieler Gäste die beste Rede als sie in ihrem Beitrag darauf hinwies, dass rechtsextremistisches Gedankengut auch in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen ist und nicht nur die rechtsextremen Täter das Problem seien sondern diejenigen, die ihnen mehr oder weniger heimlich Beifall spendeten. Natürlich waren auch die Morde der rechtsextremen Terroristen der "NSU" ein Thema. Ebenso übte der Vorsitzende des Landesintegrationsrates, Tayfun Keltek, scharfe Kritik an den Thesen des SPD-Politikers Thilo Sarrazin, der Menschen aufgrund ihrer Herkunft abqualifizieren würde, was manchen Zuhörer zum Zwischenruf motivierte wieso die SPD dann solche Leute in ihren Reihen dulden würde.

Die Veranstaltung, die mit einem kurzen stillen Gedenken an die Opfer des Anschlags begonnen hatte, endete dann in einer Diskussion mit dem Thema "Herausforderungen und Aufgaben für die Zukunft".

21. Mai 2013

Ist Solingen schon vergessen?

Am Montag, dem 27. Mai 2013 findet in Bonn ab 15:00 Uhr im ehemaligen Bundestag eine bundesweite Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen statt.

Die offizielle Adresse lautet: 
World Conference Center Bonn, Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn

Es ist wahrscheinlich, dass auch viele internationale Medien anwesend sein werden. Und diese Medienvertreter könnten dann mit ihren Kameras eventuell einen halbleeren Saal fotografieren bzw. filmen. Wie würde das wohl aussehen wenn angesichts des wieder aktuell gewordenen Themas der rechtsextremistischen Gewalt gegen Menschen ausländischer Herkunft bei einer bundesweiten Gedenkveranstaltung nur relativ wenige Teilnehmer im ehemaligen Bundestag ihr Interesse an dem Thema zeigen würden.

Der Landesintegrationsrat bittet daher um weitere Anmeldungen unter der eMail-Adresse anmeldung@landesintegrationsrat-nrw.de 

Es gibt noch viele freie Plätze, und angesichts der NSU-Morde ist überdeutlich klar geworden wie gefährlich und mörderisch auch heute noch Neonazis agieren können. 

Zudem ist der Rassismus in unserer Gesellschaft leider weit verbreitet, und das nicht nur am rechten Rand. Ablehnung und Angst vor Zuwanderung wie auch Migranten bestimmen nicht unwesentlich das gesellschaftliche Klima und müssen daher sehr ernst genommen werden. Der Landesintegrationsrat will am 27. Mai 2013 in Bonn diesen Themenkomplex mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Medien und Migrantenselbstorganisationen diskutieren und ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen.

Das Veranstaltungsprogramm sieht folgendermaßen aus:


Programm, 27. Mai 2013
15.00 Uhr Anmeldung/Begrüßungskaffee 


15.30 Uhr     Kurzfilm 93/13 


15.45 Uhr Grußworte 
  
 Jürgen Nimptsch, 

Oberbürgermeister der Stadt Bonn  



S. E. H. Avni Karslıoğlu

Botschafter der Republik Türkei 



Wolfram Kuschke, 

Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zentrum für 

Türkeistudien und Integrationsforschung 


16.00 Uhr Tayfun Keltek, 

Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW

Bekämpfung des Rassismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe 



Ralf Jäger,  

Minister für Inneres und Kommunales des Landes NRW  
 Rassismus und Rechtsextremismus als Herausforderung für die Politik 



Prof. Dr. Rita Süssmuth, 

Bundestagspräsidentin a. D.  

Hat sich Deutschland nach dem Brandanschlag in Solingen verändert? 


16.45 UhrPause

 
17.00 Uhr Podiumsgespräch

Herausforderungen und Aufgaben für die Zukunft

  

Dr. Margarete Jäger, 

Vorsitzende des Duisburger Instituts für 

Sprach- und Sozialforschung 



Thomas Krüger, 

Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung 



Mirza Odabaşı, 

Filmautor Solingen 



Romani Rose, 

Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Publizist 



Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan, 

Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung



Prof. Dr. Fabian Virchow,  

Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf  


18.30 Uhr Get Together mit Imbiss 


Moderation: Helga Kirchner 



30. April 2013

Über 98% der Bewerber mit Migrationshintergrund werden nicht bei der Stadt eingestellt! Sieht so die interkulturelle Ausrichtung der Duisburger Stadtverwaltung aus?

Allen schönen Worten von einer interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung zum Trotz werden immer noch die allermeisten Bewerber mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung bei der Duisburger Stadtverwaltung abgelehnt.
Laut einer städtischen Mitteilungsvorlage, die gestern (29.04.2013) im Integrationsrat der Stadt Duisburg intensiv diskutiert wurde haben letztes Jahr von 385 Bewerbern mit Migrationshintergrund am Ende nur 6 einen Ausbildungsplatz bei der Stadt bekommen.

Im höheren Dienst mit Bachelor-Studiengang wurde kein einziger Migrant genommen, obwohl 8 Bewerber den schriftlichen Test bestanden hatten. Zum Vorstellungsgespräch wurden sie aber trotzdem nicht eingeladen.

Wenn es nach den Aussagen der offiziellen Vertreter des städtischen Personalamtes geht sind eben über 98% der Bewerber mit Migrationshintergrund nicht qualifiziert genug um für die Stadt Duisburg zu arbeiten.

Die Duisburger Alternative Liste — DAL ist nicht bereit diese Aussage einfach hinzunehmen. Angesichts der Tatsache, dass es immer mehr Akademiker und Techniker wie auch Handwerksmeister mit ausländischen Wurzeln gibt halten wir diese Abqualifizierung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund durch das städtische Personalamt für nicht gerechtfertigt. Die Mandatsträger der DAL im Duisburger Rathaus werden diese Thematik weiterverfolgen und drängen auf ein transparentes Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Dass das städtische Personalamt sich zudem weigert den schriftlichen Test aus dem Jahr 2012 zwecks Prüfung den gewählten politischen Vertretern zur Verfügung zu stellen halten wir für absolut nicht hinnehmbar.

Die DAL wird nun besonders kritisch das bald anlaufende Bewerbungsverfahren für 2014 politisch begleiten und alle Hebel in Bewegung setzen um gegen alle Widerstände aus der Stadtverwaltung heraus dafür zu sorgen, dass die beschlossene interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt.


23. April 2013

Ein Feiertag für die Kinder dieser Welt

Anlässlich des "Internationalen Feiertages für die Kinder" haben am 21. April 2013 drei große Moscheegemeinden in Duisburg-Rheinhausen ein internationales Kinderfest mit tausenden Teilnehmern und dem türkischen Generalkonsul als Ehrengast auf dem Hochemmericher Markt veranstaltet.

Der Feiertag für die Kinder wurde 1920 von Mustafa Kemal Atatürk als gesetzlicher Feiertag in der Türkei zu Ehren der Kinder und des friedlichen Miteinanders der Völker eingeführt. Der Feiertag wird auch häufig nur kurz "23 Nisan" genannt da er auf den 23. April gelegt wurde.

Am Sonntag, dem 21. April 2013 haben die "Türk Kültür Ocagi", die "DiTiB Eyüp Sultan Camii" und die IGMG Moscheegemeinde Rheinhausen zum Zwecke des guten Zusammenlebens aller Bevölkerungsgruppen und des Miteinanders insbesondere der Kinder als Garanten für eine gute Zukunft das Internationale Kinderfest auf dem Hochemmericher Markt mit vielen Attraktionen bis in den Abend gefeiert. Auch wenn leider von seiten der Stadt Duisburg weder der Oberbürgermeister noch einer der drei Bürgermeister teilnahm so war die Veranstaltung doch ein voller Erfolg mit tausenden Besuchern unter denen die Kinder natürlich einen Großteil bildeten. Zu diesem großen Erfolg kann man die Veranstalter nur beglückwünschen.

Auch in 2014 soll dieses Fest zu Ehren der Kinder und dem Zweck der Völkerverständigung wieder stattfinden. Dann sollen noch mehr Vereine und Institutionen dabei mitwirken.


 2. April 2013

Betrifft: Hilfe für Sibel, Mustafa und Kader

Liebe Freunde und Unterstützer der DAL,

ich bitte Euch alle die Rettungsaktion für die kranken Geschwisterkinder Sibel, Mustafa und Kader in Meiderich zu unterstützen. Die Kinder sind laut Medienberichten an der in der Türkei weit verbreiteten "Mittelmeeranämie", also einer besonderen Form der Blutarmut erkrankt.

Um den Kindern zu helfen reicht es aus einen kleinen Bluttest zu machen um zu testen ob es eine Übereinstimmung der Blutzellen gibt. Da es sich um türkischstämmige Kinder handelt sind die Chancen groß, dass es in unseren Kreisen einen passenden Spender gibt. Lasst uns bitte alle die Chance nutzen das Leben dieser Kinder zu erleichtern.

Die Haci Bayram Moschee in Meiderich ruft dazu auf sich am Sonntag, den 7. April zwischen 13 und 18 Uhr an der Brückelstraße 47 als möglichen Stammzellenspender zu melden. Die Spende ist für gesunde Erwachsene völlig unproblematisch.

Ich danke allen, die helfen wollen im Voraus!

Rainer Grün
Vorsitzender der DAL und Ratsherr der Stadt Duisburg


1. März 2013


Anerkennung und Mitbestimmung

Heute haben sich vier Mandatsträger der DWG-Fraktion aus den Reihen der DAL den Fragen der Mitglieder und Besucher der Eyüp-Sultan-Moscheegemeinde in Duisburg-Rheinhausen gestellt.
Ratsherr Rainer Grün, der Integrationsratsvorsitzende Sevket Avci sowie Erol Kaya als Mitglied des Auschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit der Stadt Duisburg und Ayhan Yildirim als Schulausschussmitglied hatten heute viele Fragen zu beantworten und die politischen Positionen der Fraktion zu vertreten.

Dabei ging es vorwiegend um schulische Angelegenheiten, da es auch heute noch die Kinder mit Migrationshintergrund sind, die es im Schulalltag nicht leicht haben.
Erol Kaya forderte die Anwesenden auf sich für ihre Interessen politisch einzusetzen um die Chancen der jungen Generation zu verbessern, nur wer durch Wahlbeteiligung auch politisches Gewicht besitze könne in den entscheidenden Gremien wie dem Rat der Stadt und seinen Ausschüssen mitreden und werde dann auch ernstgenommen.


Ratsherr Rainer Grün betonte anschließend wie wichtig es ist, dass auch die Duisburger Bürger türkischer Herkunft ihre Vertreter für den Rat der Stadt wählen, denn die altbekannten Parteien würden letztendlich im Zweifelsfalle immer die Position der deutschstämmigen Mehrheitsbevölkerung einnehmen. Die negative Haltung von SPD, Grünen und Linke zum muttersprachlichen Unterricht sowie zur Beschneidung von Jungen nach islamischen Ritus sind da nur zwei Beispiele.



Ebenso wurde die Zuwanderung vieler Menschen aus Bulgarien und Rumänien kritisch betrachtet da die finanziellen Mittel der Stadt hinten und vorne nicht reichen um millionenschwere Sonderprogramme zur Armutsbekämpfung und Einschulung der Kinder aus Südosteuropa umzusetzen. Trotzdem haben auch viele türkischstämmige Duisburger Verständnis für die Not der Neuzuwanderer, der Vorsitzende des Integrationsrates, Sevket Avci plädierte daher auch für einen Dialog zwischen den Bevölkerungsgruppen und bat die Anwesenden ihren Beitrag zum Zusammenleben in der Stadt zu leisten. Es gäbe auch kleine Fortschritte wie die Gründung eines bulgarischen Vereines in Hochfeld, der als Ansprechpartner für Stadt, bulgarische Zuwanderer und alle Interessierten agieren soll.

Auch wurde der interreligiöse Dialog angesprochen; mehrere Teilnehmer forderten, dass die Mehrheitsgesellschaft den Islam als Bestandteil dieses Landes anerkennen sollten. Die muslimischen Bürger der Stadt wollen nicht in Hinterhofmoscheen im Verborgenen ihren Glauben praktizieren sondern in repräsentativen Gotteshäusern, die jedem offen stehen, wo jeder den alltäglichen praktizierten Islam sehen und erleben kann. Die Mitglieder der Moscheegemeinde wollen ihre religiöse Identität auch weiterhin bewahren und an ihre Kinder weitergeben können.

Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle beteiligten sicher, dass diese Veranstaltung bald fortgesetzt werden soll.

27. Februar 2013

DAL setzt sich für Parkplätze an Tiger & Turtle in Wanheim ein

Screenshot "derwesten.de"

Pressebericht in "derwesten.de" ---> http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/neue-suche-nach-parkplaetzen-an-tiger-turtle-in-duisburg-id7668535.html

27. Februar 2013

Wir stellen uns den Bürgern!


Am Freitag, dem 1. März 2013 werden sich die Mandatsträger der DAL ab 14:30 Uhr den Fragen der Mitglieder und Besucher der Moscheegemeinde DITIB Türkisch Islamische Gemeinde Eyüp-Sultan Moschee e.V. auf der Atroper Straße 36 in Duisburg-Rheinhausen stellen.

Neben aktuellen Themen aus Duisburg und Rheinhausen sollen auch die Haushaltslage der Stadt und mögliche Lösungswege für die finanzielle Misere in der Diskussion gefunden werden. 

Wir freuen uns insbesondere auf Anregungen aus der Bürgerschaft für unsere weitere Arbeit im Rat der Stadt.

Zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürger. 


01.01.2013

DAL Duisburg wünscht allen Duisburgern ein frohes uns erfolgreiches Jahr 2013

28.12.2012

DAL Duisburg lud zur Jahresabschlussfeier 2012 ein

DAL Duisburg lud zur Jahresabschlussfeier ein. In entspannter Atmosphäre wurde das Jahr 2012 resümiert und anschließend genüsslich mit den Gästen die hervoragend vorbereiteten Speisen verzehrt. 

28.12.2012

Einladung zur Jahresabschlussfeier der DAL am 28.12.2012

Sehr geehrte DAL Mitglieder,
zum Jahreswechsel möchten wir Sie herzlich zur Jahresabschlussfeier der Duisburger Alternativen Liste einladen. Gemeinsam wollen wir in entspannter Atmosphäre das Jahr ausklingen lassen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir laden Sie zu dieser gemeinsamen Jahresabschlussfeier am


Freitag, dem 28.12.12 um 18:00 Uhr

beim Duisburger Zentrum für Jugend & Sozialarbeit e.V.

Wanheimerstr.312 47055 Duisburg


herzlichst ein.

gez. Rainer Grün

Vorsitzender DAL

25.10.2012

DAL Duisburg wünscht den Duisburger Muslimen ein gesegnetes Opferfest

Wir möchten allen in diesen Tagen ein gesegnetes Opferfest im Kreise der Verwandten und Freunde wünschen. Das höchste Fest unseres Glaubens erinnert uns daran wie wichtig Werte wie Menschlichkeit, Freundschaft und Mitgefühl sind. Aus diesem Grunde grüßen wir alle herzlich auf diesem Wege.


gez. Rainer Grün

Vorsitzender DAL


20.09.2012

Die Duisburger Alternative Liste hat einen Blog eröffnet um auch Kommentare und Ideen von Bürgern online aufzunehmen und sich der Diskussion im World Wide Web zu stellen.

Unter der Domain www.duisburger-alternative-liste.org steht der Blog ab sofort zur Verfügung


12.09.2012

DAL Duisburg verabschiedet Resolution zum Beschneidungsgesetz
Unser Ratsherr und Vorsitzender der Duisburger alternativen Liste Rainer Grün war einer der Initiatoren für eine Resolution zum Beschneidungsgesetz im Integrationsrat der Stadt Duisburg.
Glauben und Leben — religiöse Identität bewahren
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg begrüßt ausdrücklich die Bemühungen der Bundesregierung und des Bundestages, die Beschneidung aus religiösenGründen von männlichen Kindern, wie sie im Islam und Judentum vorgenommen werden, auf eine sichere rechtliche Grundlage zu stellen. Es ist zwingend notwendig, Rechtssichersicherheit für muslimische und jüdische Eltern zu schaffen, die ihre Söhne nach den Geboten ihres Glaubens beschneiden lassen wollen, um ihre religiöse Identität zu bewahren und weiterzugeben. Die Beschneidung von Mädchen fällt aber nicht darunter und ist auch nicht mit Islam und Judentum vereinbar.

Dabei ist es unbestritten wichtig, dass moderne medizinische Standards gelten und eine fachgerechte Ausführung der Beschneidung sichergestellt wird. Die Beschneidung männlicher Kinder ist dann auch ungefährlich. Sie bietet laut entsprechenden Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO sogar gesundheitliche Vorteile. Die Beschneidung von Mädchen fällt aber nicht darunter und ist auch nicht mit Islam und Judentum vereinbar.

Wir fordern daher die Duisburger Bundestagsabgeordneten auf, sich bei den Beratungen in dem entsprechenden Gesetzgebungsverfahren dafür einzusetzen, dass Muslime und Juden in Deutschland weiterhin ihren Glauben ausüben können.

17.08.2012

Duisburger Alternative Liste lud zum gemeinsamen Fastenbrechen ein !

Im Fastenmonat Ramadan fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es ist ein
Gebot zum gemeinsamen Fastenbrechen am Abend auch gute Freunde, Bekannte und Nachbarn
unabhängig von der Religionszugehörigkeit einzuladen um ein gutes Miteinander zu festigen.

Daher lud die Duisburger alternative Liste zum gemeinsamen Fastenbrechen gute Freunde und Bekannte in unserem befreundeten Verein Estergon e.V. ein.

29.06.2012

Duisburger Alternative Liste ist gegen das Urteil zur Verbot  der Beschneidung

Religiöse Identität achten!


Das Kölner Landgericht hat mit seinem diskriminierenden Urteil vom 27.06.2012 allen Muslimen und Juden in Deutschland gezeigt, dass sie ihre religiösen Grundrechte in diesem Lande nur eingeschränkt wahrnehmen können. Wer Juden und Muslimen die Beschneidung ihrer Söhne verbietet greift ihre religiöse Identität an, die eng mit der Beschneidung verknüpft ist.

Die Beschneidung ist bei sachgemäßer Ausführung auch keine Beeinträchtigung der kindlichen Gesundheit wie sie das Kölner Landgericht wohl angenommen hat. Seit Jahrtausenden ist die Beschneidung von männlichen Kindern ein üblicher Brauch, der auch in der Bibel als göttliches Gebot niedergeschrieben wurde.

Die DAL wird gemeinsam mit anderen Migrantenselbstorganisationen beraten wie der Schutz der Religionsfreiheit in diesem Lande gewährleistet werden kann.

27.06.2012

Duisburger Alternative Liste erfolgreich gegen Kürzung von Sprachförderung und gegen die Erhöhung der Kita- Gebühren 

Die Duisburger alternative Liste hat erfolgreich im Rat der Stadt gegen die Kürzungen der Sprachförderung und der Erhöhung der Kita - Gebühren abgestimmt.

Im Haushaltsicherungspaket war von der Verwaltung vorgeschlagen die Sprachfördergelder zu streichen und die Kita Gebühren zu erhöhen. Dies war für uns nicht akzeptabel und unser Ratsherr Rainer Grün hat sich erfolgreich gegen diese Kürzungen eingesetzt.

Denn:

1.       Jedes 2.Kind welches eingeschult wird hat Migrationshintergrund, das auch wegen Einzug aus Süd Ost Europa. mit steigender Tendenz.

2.       Jedes 3. Kind hat in unserer Stadt Sprachförderbedarf auch deutsche Kinder

Der Wegfall der Sprachfördermittel wäre katastrophal für die Stadt Duisburg. Ohne Sprachförderung gäbe es:

1.       Eine Zunahme der „Sprachlosigkeit“

2.       Eine Abnahme der Sprach- und die Fachkompetenz

3.       Der Schulerfolg, damit verbunden schlechtere Abschlüsse der Schüler.

4.       Auch Zuweisungen zu Förderschulen werden damit steigen.

5.       Sekundär gibt es reduzierte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, damit wiederum verbunden die Folgekosten für die Stadt Duisburg.

Daher meine Damen und Herren darf die Sprachförderung nicht finanziell angetastet werden, im Gegenteil durch die hohe Zuwanderung aus Süd Ost Europa noch gestärkt werden. Dafür wird die Duisburger alternative Liste weiterhin für Sie im Rat der Stadt kämpfen.

gez. Rainer Grün                                                              gez. Ayhan Yildirim

Vorsitzender DAL                                                                DAL Schriftführer

Ratsherr der Stadt Duisburg                                              Schulpolitischer Sprecher DaL

14.06.2012

!!! Duisburger Alternative Liste - DAL ruft zur Wahl von Michael Rubinstein auf !!!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Unterstützer,

im Namen der Duisburger Alternativen Liste — DAL rufe ich unsere Mitglieder und Unterstützer auf am Sonntag, dem 17. Juni 2012 ihre Stimme dem unabhängigen Kandidaten Michael Rubinstein bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister zu geben.

Nach reiflicher Diskussion ist eine Mehrheit der Mitglieder der DAL zum Ergebnis gekommen, dass Herr Rubinstein unsere Interessen und Forderungen am nachhaltigsten und glaubwürdigsten vertritt. Als parteiloser Oberbürgermeister wird Herr Rubinstein dafür sorgen, dass die Auseinandersetzungen der Vergangenheit endlich überwunden werden können.


Mit freundlichen Grüßen
gez. Rainer Grün
DAL-Vorsitzender und Ratsherr der Stadt Duisburg


08.06.2012

Podiumsdiskusion des Integrationsrates Duisburg mit den OB-Kandidaten am Montag 11. Juni 2012  ab 20:00 Uhr in der DITIB Begegnungsstätte Warburckstr.51 47169 Duisburg- Marxloh.

Teilnehmer:

Ingrid Fitzek, Bündnis 90/Die Grünen

Barbara Laakmann, Die Linke

Benno Lensdorf, CDU

Sören Link, SPD

Michael Rubinstein, parteilos

Dr. Richard Wittsiepe, parteilos

07.06.2012

Gesprächsabend mit OB-Kandidaten

Auf unserem DAL-Gesprächsabend waren ca. 35 Teilnehmer, und lauschten den Vorstellungen der Kandidaten um danach beim gemeinsamen Imbiss direkt ins Gespräch zu kommen.



Wie schon vorher verraten haben die unabhängigen Kandidaten Rubinstein, Siegel, Lenders und Koglin besonderen Zuspruch bei den anwesenden Mitgliedern und Unterstützern der DAL gefunden. Das lag teilweise an betont migrantenfreundlichen Positionen wie der Forderung nach einem Wahlrecht für alle Duisburger unabhängig von der Nationalität, wie sie besonders Ahmet Siegel vehement aufstellte als auch am Umstand, dass sie sich die Zeit nahmen gut zwei Stunden lang mit den Menschen zu sprechen. Mindestens zwei Stunden lang standen alle Beteiligten im Raum oder an der Theke oder saßen auch in der Sitzecke und unterhielten sich angeregt miteinander

In manchen Punkten bestand große Einigkeit: Gewerbesteuer, KITA-Gebühren und Sprachförderung dürfen nicht zum Schaden der Stadt verändert werden. Hohe KITA-Gbühren und hohe Gewerbesteuern würden wie eine Strafe für alle Menschen wirken, die trotz sinkender Lebensqualität der Stadt noch die Treue halten. Höhere Unternehmenssteuern wären geradezu eine Aufforderung an die Selbstständigen unsere Stadt zu verlassen da fast alle Nachbarstädte günstigere Gewerbesteuersätze haben.

01.06.2012

Liebe Freunde und Mitstreiter,

sehr geehrte Damen und Herren,

in meiner Funktion als Vorsitzender der Duisburger Alternativen Liste — DAL möchte ich hiermit alle Interessierten zu einem lockeren Gesprächsabend nach Duisburg-Hochfeld

im Verein "Ötüken", Wörthstrasse 3, 47053 Duisburg,

einladen.

Am Montag, den 04. Juni 2012 wollen wir ab 19:30 Uhr mit den anwesenden Oberbürgermeisterkandidaten in lockerer Atmosphäre bei einem Imbiss über die künftige Entwicklung unserer Stadt reden. Als Themengebiete kommen zum Beispiel in Frage "Integration", "Sozialpolitik", "Haushaltskonsolidierung" oder "Stadtentwicklung". Die Gespräche werden nach Möglichkeit (abhängig von der Teilnehmerzahl) ohne Moderation direkt geführt. Bis auf den Kandidaten von "ProNRW" sind alle Oberbürgermeisterkandidaten eingeladen.

Beireits zugesagt haben die OB-Kandidaten:

- Michael Rubinstein

- Benno Lensdorf

- Frank Koglin

- Harald Lenders

- Ahmet Peter Siegel

- Rudolf Kley

- Sascha Miskov

Leider abgesagt haben die OB-Kandidaten:

- Sören Link

- Barbara Laakmann


In der Hoffnung auf viele interessierte Teilnehmer und eine gute offene Diskussion verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen
gez. Rainer Grün
Vorsitzender der DAL und Ratsherr der Stadt Duisburg

03.05.2012

Ein Oberbürgermeister für alle Duisburger — DAL spricht mit allen Demokraten !

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Duisburger Alternative Liste - DAL bedauert mitteilen zu müssen, dass sie nicht mit einen eigenen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl antreten wird da der der bereits nominierte Kandidat aus persönlichen wie gesundheitlichen Gründen gezwungen war kurzfristig auf die Kandidatur zu verzichten.

Die Duisburger Alternative Liste - DAL wird daher das Gespräch mit den anderen demokratischen Parteien wie Wählergruppen suchen sowie auch mit den unabhängigen Einzelbewerbern sprechen um die Interessen der Migranten auch bei der Oberbürgermeisterwahl in Duisburg in die Waagschale zu werfen.

Bis Anfang Juni wird der Vorstand der Duisburger Alternativen Liste – DAL die Ergebnisse der Gespräche auswerten und eine öffentliche Wahlempfehlung für die Mitglieder und Unterstützer der DAL aussprechen.

Insbesondere freuen wir uns auf ein Gespräch mit Herrn Rubinstein, der bisher als einziger Kandidat das Thema "Integration" gewürdigt hat. Das wissen wir sehr zu schätzen!

Im Namen der DAL

gez. Rainer Grün                                                              gez. Ayhan Yildirim

Vorsitzender DAL                                                                DAL Schriftführer

Ratsherr der Stadt Duisburg

29.04.2012

Morgen Vormittag um 10 Uhr wird die DAL die Moschee in Marxloh besuchen um der Moscheegemeinde beistehen, dass die DAL auch in Zeiten der Bedrohung und der Angriffe von Rechtspopulisten an ihrer Seite stehen!

Nun sind wir schon öfters dort gewesen, aber morgen wollen wir extra früh dort sein da wieder die Islamhasser von “ProNRW” dort in unmittelbarer Nähe ihre Hetze gegen Muslime verbreiten wollen. Den Typen werden wir aber selbstverständlich aus dem Wege gehen, denn das haben die natürlich gerne, dass alle Welt uber sie berichtet und sie durch Gegendemonstrationen extra aufwertet.

12.03.2012

Wir werden das nicht tun und auch nicht demonstrieren, sondern nur durch unseren Besuch und das Gespräch mit Gemeindemitgliedern zeigen, dass wir an der Seite der DITIB-Moschee in Marxloh stehen. Hoffentlich kommen viele !

14.06.2012

18.12.2012

DAL Duisburg lädt zur Jahresabschlussfeier

18.12.2012

Die Duisburger Alternative Liste stellt einen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten.

Das hat der Vorstand der DAL einstimmig beschlossen. Die DAL ist eine Wählergemeinschaft, deren Mitglieder mehrheitlich mit Migrationsintergrund sind. So soll ein Kandidat benannt werden, der sich auch engagiert um die Integration und Gleichberechtigung der Migranten in Duisburg kümmert. In unserer Stadt besitzt bald jeder dritte Bürger Migrationsintergrund. Daher sieht die DAL das Thema Integration mitentscheidend für die Zukunft Duisburgs. Bis Mitte April wird die Wählergemeinschaft eine Mitgliederversammlung abhalten, einen Kandidaten nominieren und ein Wahlprogramm beschließen.

24.02.2012

Duisburg braucht einen neuen kompetenten und überparteilichen Oberbürgermeister

Die Mitglieder der Duisburger Alternative Liste haben sich für das Verbleiben von Adolf Sauerland im Amt als Oberbürgermeister eingesetzt, daher nehmen wir die Abwahlentscheidung vom 12.02.2012 von 35,5% der Duisburger Wahlberechtigten mit großem Bedauern zur Kenntnis. Als Demokraten müssen wir die Abwahlentscheidung selbstverständlich respektieren.

Nun gilt es nach einer langen schweren politischen Auseinandersetzung, die tiefe Gräben in unserer Stadt aufgerissen hat wieder nach vorne zu blicken und einen neuen Oberbürgermeister zu finden um die schwierigen Aufgaben in unserer Stadt zu lösen.

Als kommunale Wählergemeinschaft sind wir dem Wohle unserer Stadt Duisburg verpflichtet, daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir bereit sind mit allen anderen politischen Kräften in der Stadt über einen gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten zu sprechen, der die Fähigkeit mitbringen muss die Frontstellungen der Vergangenheit zu überwinden und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für die Lösung der schwierigen Aufgaben in Duisburg zu gewinnen

16.12.2012

Besuch der Bundeshauptstadt

Vom 16. bis 18.12.2011 haben die Mitglieder der DWG-Fraktion mit Migrationshintergrund unsere Hauptstadt Berlin besucht um dort Informationen über die dortigen integrationspolitischen Verhältnisse zu erhalten.